25.04.2016, 09:41 Uhr

Es bleibt kalt - Kaltfront in Tirol

Das Wahlwochenende wird winterlich (Foto: Sabine Stanglechner-Stöfan)

Tief Stefanie zieht über Tirol. Dieses verdrängt den Frühling bis auf weiteres. In den höher gelegenen Tälern bleibt der Schnee liegen. Am Mittwoch wird der winterliche Tiefpunkt erreicht.

TIROL. Tief Stefanie bringt den Winter zurück nach Tirol. Die Kaltfront überquerte in der Nacht von Samstag auf Sonntag Tirol. Begleitet wurde Tief Stefanie von orkanartigen Windböen. In Jenbach wurden Böen von rund 72 km/h gemessen.

Spätwinterliches Wetter

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat es in einigen Gebieten Tirols bis auf rund 700 m geschneit. „Zudem gab es durch das Einfließen polarer Kaltluft einen markanten Temperaturrückgang von rund 10 Grad“, so Ubimet-Meteorologe Konstantin Brandes. Aber auch die neue Woche bleibt spätwinterlich. Teilweise hat es in der Nacht auf Montag geschneit. Auch am Montag ist in weiten Landstrichen mit Schneefall zu rechnen.

Es bleibt winterlich

Der Montag bleibt windig. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 300 bis 700 m. Die Temperaturen liegen zwischen 2 und 12 Grad.
Der Dienstag startet trocken, allerdings fällt im Laufe des Tages wieder Regen und Schnee. Die Schneefallgrenze liegt zwischen zwischen 600 und 1.300 m. Die Temperaturen bleiben zwischen 3 bis 16 Grad.
Der Mittwoch bleibt trüb und nass. In Tirol schneit es bis auf 300 bis 500 m hinab. „Die Temperaturen steigen nur noch auf 2 bis 9 Grad – der Tiefpunkt der kommenden Woche ist damit erreicht“, prognostiziert Konstantin Brandes.

Achtung Frostschäden bei Pflanzen

Bei empfindlichen Obst- und Gemüsesorten sowie Grünpflanzen sind Frostschäden möglich. Kirschbäume stehen in höheren Lagen und Apfelbäume in niederen Lagen bereits in Vollblüte. „Helfen kann sich nur, wer die Pflanzen entweder mit einem Vlies schützt oder sie ins Haus bringt“, so der Meteorologe. Zum Schutz vor Frost besprühen manche Bauern ihre Bäume auch mit Wasser. Sobald die Temperatur unter null Grad sinkt, frieren die Wassertröpfchen zu Eis und die freiwerdende Kristallisationswärme schützt vor Frostschäden. „Der Nachteil dieser Methode ist allerdings, dass sie nur bei Windstille funktioniert“, sagt Konstantin Brandes.
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