10.10.2016, 09:03 Uhr

Tirolweiter Sondereinsatz Schwerverkehr der Tiroler Polizei

Am 06.10.2016 führte die Tiroler Polizei tirolweit Schwerpunktkontrollen des Schwerverkehrs durchgeführt. (Foto: Fotalia / Martina Berg)

Am 06.10.2016 fanden in Tirol Schwerpunktkontrollen des Schwerverkehrs statt. Bei rund 90 Fahrzeugen wurden verschiedenste Übertretungen festgestellt.

TIROL. Im Rahmen der Kontrollen des Schwerverkehrs am 06.10.2016 wiesen rund 1/3 aller überprüften Schwerfahrzeuge Mängel auf. 24 Fahrzeuge durften nicht mehr weiterfahren.

Kontrolle des Schwerverkehrs

Die Kontrollen wurden am Donnerstag, 06.10. zwischen 9:00 und 17:00 tirolweit durchgeführt. Dabei arbeiteten die Landesverkehrsabteilung, die acht Bezirkspolizeikommanden und Beamte des Stadtpolizeikommandos Innsbruck zusammen. Die Polizeibeamten aus den Bereichen Technik, Güterverkehr und Gefahrgut wurden unterstützt von Technikern der Tiroler Landesregierung und des Bundesprüfzugs zusammen.

    Kontrollierte Straßen:
  • Haupttransitrouten: A12, A13, S16
  • Sekundäres Straßennetz: Fernpassstraße, Reschenstraße, Loferer Straße, Drautalstraße, Seefelder Straße, Tiroler Straße, Zillertalstraße, Achenseestraße

  • Kontrollen der Lenker und der Schwerfahrzeuge
  • Einhaltung der EU-Sozialvorschriften (Lenk- u Ruhezeiten)
  • Alkoholbestimmungen
  • Beladung der Schwerfahrzeuge (insbesondere Ladungssicherung)
  • Technischer Zustand der Fahrzeuge
  • Ausrüstung der Fahrzeuge
  • Kontrolle des mitgeführten Transportguts (zB Gefahrgüter) und die Bestimmungen des Güterbeförderungsgesetzes

Kontrolle von 274 Schwerfahrzeugen

Insgesamt wurden in diesen acht Stunden 274 Schwerfahrzeuge kontrolliert. Rund 1/3 (90 Fahrzeuge) der überprüften LKW wiesen die verschiedensten Mängel auf. 24 Fahrzeuglenker durften ihre Fahrt nicht mehr fortsetzen. Die durchgeführten Alkoholtests waren alle negativ.

    Folgende Übertretungen wurden festgestellt und zur Anzeige gebracht:
  • 159 Übertretungen bei den Lenk- und Ruhezeiten
  • 35 Delikte wegen Überladung: Die Fahrzeuge waren überladen.
  • 6 Delikte wegen fehlender oder unzureichender Ladungssicherung
  • 67 technische Mängel: Bereifung, Radlager, Bremsen, Beleuchtung, etc.
  • 41 sonstige Übertretungen: gewerberechtliche Vorschriften, Ausrüstung, Anschnallpflicht, etc.

Neben diesen Anzeigen wurden noch 73 Organstrafverfügungen und 53 Sicherheitsleistungen eingehoben.
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