23.09.2016, 10:14 Uhr

Zivilschutz-Probealarm am 1. Oktober 2016

Beim Zivilschutz-Probealarm wird die Funktionsfähigkeit der Sirenen überprüft. Im Ernstfall wird der Zivilschutzalarm von der Landeswarnzentrale im Landhaus in Innsbruck – hier mit LHStv Josef Geisler (re.) und Marcel Innerkofler – ausgelöst. (Foto: Land Tirol/Aichner)

Am 1. Oktober zwischen 12 und 12.45 Uhr findet der jährliche bundesweite Zivilschutz-Probealarm statt. Insgesamt wird die Funktionsfähigkeit von 963 Tiroler Sirenen überprüft.

TIROL. Während des Probealarms am 1. Oktober 2016 ertönen probeweise die vier Signale „Sirenenprobe“, „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“. Zeitgleich führt die TIWAG bei der Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz den jährlichen Flutwellen-Probealarm durch.

Probealarm am 1. Oktober

  • Mit dem Probealarm werden einerseits die Sirenen überprüft. Andererseits soll auch der Bevölkerung die Bedeutung der Signale und die Handlungsempfehlungen in Erinnerung gerufen werden.
  • Im Ernstfall wird der Zivilschutzalarm durch die Landeswarnzentrale im Innsbrucker Landhaus ausgelöst. Die Landeswanrzentrale wird auf Aufforderung einer Katastrophenschutzbehörde - das kann die Gemeinde, die Bezirkshauptmannschaft oder Land Tirol sein - tätig.
  • Bei einer bundesweiten Alarmierung übernimmt die Bundeswarnzentrale im Bundesministerium für Inneres diese Aufgabe.

Bedeutung der Signale

  • Der dreiminütige Dauerton bedeutet Warnung und herannahende Gefahr. In diesem Fall kann man sich über ORF-Radio, Fernsehen und Internet über die aktuelle Lage informieren.
  • Bei einem einminütigen auf- und abschwellenden Heulton droht unmittelbar Gefahr. In diesem Fall sollen schützende Bereiche und Räumlichkeiten aufgesucht werden. Die Medien informieren über Verhaltensmaßnahmen.

Download

Das PDF mit der Bedeutung der Warn- und Alarm-Sirenen zum Download:
Zivilschutz-Probealarm - Bedeutung der Signale


Information des BMI zum Probealarm
Information des BMI zum Probealarm (Foto: BMI)
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