10.03.2016, 16:07 Uhr

3. Stopp der Swatch Freeride World Tour in Fieberbrunn

Traumhafte Landschaft, traumhafte Bilder, die in die Welt hinausgingen. (Foto: FWT/DDaher)

Fünf Österreicher und zwei Deutsche buchen das Ticket für Alaska

FIEBERBRUNN (bp). Bei strahlendem Sonnenschein und frischem Pulverschnee starteten die weltbesten Freerider vergangenen Mittwoch wieder vom legendären Nordhang des Wildseeloders (2.118 m).

Die Siege gingen an Arianna Tricomi (ITA) und Dennis Risvoll (NOR) bei den Skifahrern sowie Elodie Mouthon (FRA) und Sammy Luebke (USA) bei den Snowboardern. Die Österreicherin Nadine Wallner belegte bei den Skifahrerinnen Platz zwei, Lorraine Huber (AUT) Platz vier. Felix Wiemers (GER) gelang bei den Skifahrern mit Platz drei der Sprung aufs Treppchen und nach Alaska; bester Österreicher war Stefan Häusl (AUT) auf Platz sieben.

„Im Ziel war ich heute nicht ganz zufrieden, weil ich ein wenig unter meinem Limit gefahren bin. Vielleicht hatte ich zu viel Respekt. Aber das ist eben das Problem, wenn man mit einer frühen Nummer startet. Ich wollte eigentlich mehr pushen, aber siebter Platz ist okay“, so Häusl.

Snowboarder Flo Orley (AUT), der im Gorilla-Kostüm und mit Leuchtrakete seinen letzten Wettbewerb vom Wildseeloder feierte, belegte Platz sechs: „Das war ein besonderer Tag mit tollen Schneebedingungen. Mich freut es voll, dass ich auch in meiner letzten Saison auf der Freeride World Tour zu den besten Sieben der Welt zähle und nach Alaska fliegen darf“, erklärte der Innsbrucker.

Für die Fieberbrunner Veranstalter, aber auch für die Organisatoren war die 6. Auflage der Swatch Freeride World Tour in Fieberbrunn und der bereits 11. Big Mountain Contest vom Wildseeloder aufgrund der Wetterverhältnisse eine echte Herausforderung.

Wie geplant durchgeführt werden, konnte zunächst aber nur der Juniors-Bewerb am Samstag, bei dem rund 1000 Zuschauer am Reiterkogel für tolle Stimmung sorgten. Die Verschiebung des Elitebewerbs auf Mittwoch wurde dann mit fantastischem Wetter und entsprechend tollen Bildern, die via Livestream in die Welt hinausgingen, belohnt.

200 freiwillige Helfer waren wieder im Einsatz – ohne die Unterstützung seitens Regionalpartner, Bergbahn, Bergrettung, Tourismusverband, Hotelpartnern und vielen weiteren Institutionen, wäre die Durchführung des Events nicht möglich gewesen. Eine besondere Herausforderung war dieser Stopp aber für die Crew am Berg unter der Leitung von Sicherheitschef Markus Kogler: „Alleine am Mittwoch haben wir am Wildseeloder 10 Sprengungen durchgeführt um den Hang abzusichern. Am Dienstag waren aufgrund der schlechten Sicht keine Arbeiten möglich. Dieser Stopp war für uns aufgrund der Verschiebungen und des nicht erwarteten Windes in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eine echte Herausforderdung. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team.“

Neben dem Spitzensport spielte während der Freeride-Woche auch das Rahmenprogramm eine große Rolle: Vor allem das Eventvillage bei der Streubödenarena, sowie die Parties im Rahmen des Party Rides in den Lokalitäten S4, Fontanastadl und Enzianhütte, stießen bei Einheimischen und Gästen auf großen Anklang. Rider und Organisatoren fühlten sich sichtlich wohl in Fieberbrunn.

Fotos: DDAHER, MKNOLL
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