08.09.2016, 14:10 Uhr

Big Bang bei den Bergbahnen Fieberbrunn

LH Günther Platter, LH Wilfried Haslauber – symbolischer Zusammenschluss über Landesgrenze hinweg.

Anbindung an Skicircus bescherte positive Zahlen; Zahlen 2014/15 zum Teil negativ.

FIEBERBRUNN (niko). Im vergangenen Winter – dem ersten nach dem Anschluss an den Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang mit der TirolS-Bahn und neuer Piste – freute man sich bei den Bergbahnen Fieberbrunn über ein Umsatzplus von 60,3 %. Die neue Bahn wurde 770.000 Mal frequentiert, 130 Skifahrer fuhren auf den Reiterkogel, 260.000 kamen vom Glemmtal aus nach Tirol. "Erfreulich ist, dass Fieberbrunn mit 12,64 % des Poolumsatzes nur knapp hinter Leogang liegt; es gab 324.000 Gasteinritte im ersten Winter des Zusammenschlusses", heißt es im Geschäftsbericht.
25 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen. In die neuen Anlagen bzw. Pisten hatten die Bergbahnen rund 21 Mio. € investiert. Zur Finanzierung tragen auch die Gemeinde sowie der TVB (Kurtaxen-Erhöhung zweckgewidmet) bei.
Aktuell wird am Ausbau und der Effizienzsteigerung der Beschneiung im Skigebiet gearbeitet.

Geschäftsbericht 2014/15

Im Geschäftsjahr 2014/15 lagen die Umsatzerlöse bei 6,98 Mio. € (im Vorjahr 6,92 Mio. €). Im Winter wurden 2,84 Mio. Personen, im Sommer 223.583 befördert. Durch den späten Winterstart kam es zu Umsatzausfällen.
Die Eigenkapitalquote nach § 23 URG lag bei 3,65 %, die Eigenkapitalquote aus betriebswirtschaftlicher Sicht bei 23,71 %; die Schuldentilgugsdauer nach § 24 URG lag bei 35,6 Jahren. Die URG Kennzahlen nach § 23 und 24 URG schreiben eine Eigenkapitalquote von mindestens 8 % und eine Schuldentilgungdauer von unter 15 Jahren vor.

In der Gewinn-/Verlustrechnung scheint ein Jahresverlust von 2 Mio. € und ein Verlustvortrag vom Vorjahr von 2,1 Mio. € auf, woraus sich ein Bilanzverlust von 4,1 Mio. € errechnet.

Der Wirtschaftsprüfer hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.
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