13.06.2016, 11:41 Uhr

„Philipp – Lese – Award 2016“

Am Donnerstag, den 2. Juni bat das Bundesministerium für Bildung und Frauen zur Verleihung des Philipp – Lese – Awards 2016 in den Audienzsaal des Bundesministeriums am Minoritenplatz in den ersten Wiener Bezirk.
Auch das UMIZ war mit seinen dreisprachigen Kinderbüchern bei dieser Veranstaltung dabei und wurde für seine engagierte Arbeit geehrt.
Der Österreichische Buchklub, die Einzelhandelskette Hofer, Projekt 2020 und die Verlagsgruppe News suchten 2016 im Rahmen der Initiative „Family Literacy“ die besten Leseprojekte Österreichs.
Dieses Jahr hatten sich mehr als 200 Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Lesenetzwerke, und andere Institutionen an dieser Aktion beteiligt. „Philipp. Der Lese – Award – 2016“ der größte österreichische Preis für Leseförderung, wurde heuer bereits zum dritten Mal vergeben, um Leuchtturminitiativen des Landes hervorzuheben. Der Buchklub setzt auf Nachhaltigkeit bei Leseprojekten, Originalität, gemeinsames Lesen bzw. Vorlesen, Einbeziehung verschiedener Muttersprachen und wollte im Rahmen der Abschlussgala allen Beteiligten Dank und Auszeichnung aussprechen, die sich für die Verankerung, Festigung und Ausweitung der Lesekultur des Landes einsetzen.
Die eingereichten Projekte wurden von einer Expertenjury bewertet, dreissig besondere Institutionen auf die Shortlist gesetzt und die besten Beiträge mit wertvollen Medien- und Buchpaketen, neun Hauptpreisen und drei Philipp Leseawards ausgezeichnet.
Buchklubvorsitzende Christa Prets sieht ihr Hauptziel in der Forcierung der Leseförderung, der altersgerechten und spannenden Förderung von Leseprojekten und dem Finden von geeignetem Lesematerial, welches zur Wissensvermittlung der Kinder beiträgt. Sektionschef Kurt Nekula sprach von der Bedeutung des Projektes „Family Literacy“. Er sieht einen bedeutenden Schwerpunkt beim Lesen in der Familie: Kinder brauchen Lesevorbilder und Lesepartner, die sie zum Lesen führen, ihnen helfen Lesezugänge zu finden und diese auch fördern. Gerhard Falschlehner, Geschäftsführer des Buchklubs ging auf die veränderte Lesewelt ein. Neben dem analogen Lesen in Büchern und Zeitschriften, hat sich in den letzten Jahren eine weitere Lesewelt eröffnet. Der Buchklub möchte auch ein digitales Standbein aufbauen. Digitales und analoges Lesen soll gleichwertig gefördert werden, das Buch jedoch den größten Stellenwert beibehalten. Horst Pirkner von der Verlagsgruppe News betonte das Erreichen verschiedener Leseplattformen und motivierenden Lesesituationen.
Der Österreichische Buchklub unterteilte die Teilnehmer des Leseprojektes in mehrere Kategorien. Von den zwölf Volksschulen gewann den ersten Platz die Hans-Christian Andersen Schule aus Wien. Von den neun beteiligten Schulen der Sekundarstufe I und II ging die Landesberufsschule Theresienfeld als Sieger hervor. In den Kategorien außerschulische Projekte, Kindergärten, Bibliotheken, Gemeinden, Institutionen und Vereine wurde von den neun besten das SPZ für Hörbeeinträchtigte Kinder aus Kärnten ausgewählt.
Mit dem „Philipp – Lifetime – Award“ wurden die Projekte „Lesetopia“ und Buchzeit ausgezeichnet.
Auch das UMIZ erhielt für seine, seit 2010 bestehende dreisprachige Kinderbuchserie eine Urkunde, einen Buchgutschein und eine Philipp – Lesemaus als Auszeichung. Katharina Dowas und Gyöngyi Binder nahmen die Ehrenurkunde voller Stolz in Empfang und sahen sich gestärkt, ihre Arbeit fortzuführen und das Lese- und Buchprojekt „UMIZ 4 KIDS“ mit vielen engagierten Helfern und Mitarbeitern fortzuführen.
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