30.05.2016, 18:04 Uhr

Direktion Tourismusschulen Bramberg: Czerny geht, Mösenlechner kommt

In der BB-Redaktion: Erich Czerny, Petra Mösenlechner und Leonhard Wörndl (Geschäftsführer Tourismusschulen, Wirtschaftskammer Salzburg). (Foto: Christa Nothdurfter)
BRAMBERG (cn). Was in manchen Salzburger Schulen von Unstimmigkeiten und Hick-Hack begleitet wird, geht in den Tourismusschulen Bramberg ganz harmonisch über die Bühne: Ein Direktoren-Wechsel. Und das, obwohl es gerade in dieser Bildungseinrichtung im Hintergrund mehrere involvierte Institutionen gibt - die Wirtschaftskammer Salzburg, die Erzdiözese und die Gemeinden des Oberpinzgaus.

Czerny war drei Jahre im Amt

Der bisherige Schulleiter Erich Czerny, seines Zeichens auch Krimmler Bürgermeister, wird seine Agenden mit Ende dieses Schuljahres nach drei Jahren an seine bisherige Stellvertreterin Petra Mösenlechner übergeben. Die 41-jährige Neukirchnerin ist ledig, diplomierte Pädagogin und hat berufsbegleitend den Masterstudiengang "Multimedia Leadership" absolviert. Die designierte Direktorin hat einiges vor: "Ich freue mich sehr darauf, die von uns gemeinsam entwickelten Neuerungen und Zusatzangebote (Anm. d. Red.: siehe unten) ab Herbst umsetzen zu können. Ich liebe meinen Beruf und werde alles daran setzen, unseren Schülern in Sachen Bildung und auch hinsichtlich Persönlichkeitsbildung ein gutes Fundament zu bieten."

"Die jungen Leute sind so kreativ und engagiert..."

Der scheidende Direktor - er wird sich auf sein Bürgermeisteramt konzentrieren und sich in der Gastronomie selbständig machen - streut den Schülern Rosen: "Es hat mich froh und dankbar gemacht, zu sehen, wie kreativ und engagiert die jungen Leute von heute sind."

ZUR SACHE:
Im Herbst 2016 wird eine Klasse der fünfjährigen Höheren Lehranstalt Tourismus (HLT) mit der dreijährigen Hotelfachschule (Schwerpunkt "Digital Business" kombiniert. Integriert wird auch der Aufbaulehrgang für Tourismus (Vertiefung "Finanz- und Risikomanagement"). Der Zusammenführung einer Klasse liegt zwar die demografische Entwicklung zugrunde, wird aber als Stärke gesehen: Die touristische Ausbildung wird konzentriert, für unterschiedliche Fächer der Schultypen werden die Schüler aber jeweils in Gruppen geteilt. Dazu Petra Mösenlechner: "Das ist ein interessantes Modell für kleinere Schulen, um ein umfassenderes Bildungsangebot beibehalten zu können."
Ebenfalls neu wird es den Schwerpunkt "Outdoor" geben. An den Standorten der Salzburger Tourismusschulen (Klessheim, Bad Hofgastein, Bischofshofen und Bramberg) werden derzeit 1.069 Schüler unterrichtet; 121 in Bramberg.
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