22.09.2016, 00:00 Uhr

Eine runde (und g'sunde) Sache

Kürbissuppe ist im Herbst besonders beliebt. (Foto: Yevgeniya Shal/fotolia)

Der Kürbis hat im Herbst Saison. Aber Achtung: Zierkürbisse sind nicht nur bitter, sondern auch gefährlich.

SIGHARTING, BEZIRK (ska). Grundsätzlich sind alle Arten von Kürbissen essbar, weiß Monika Deschberger vom Pramoleum. Nur bei manchen Sorten sollten Kürbisfans Vorsicht walten lassen: "Der Zierkürbis haben unglaublich viele Bitterstoffe. Diese können zu Magenkrämpfen und im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen", beschreibt sie. Auch beim Ölkürbis sollten nur die Kerne, nicht aber das Fleisch auf dem Teller landen:

Ansonsten ist die Pflanze ein wahrer Allounder in der Küche. Und das nicht nur, weil sie relativ einfach zu verarbeiten ist. "Man kann den Kürbis zu einer Suppe verkochen, ihn braten, Aufstriche zubereiten oder mit ihm einen Kuchen backen", zählt Deschberger auf. Die Kerne machen sich außerdem gut gehackt als Panade oder im Ganzen auf einer Scheibe Brot. "Ein guter Tipp ist auch, mit dem Kürbiskernöl einen Guglhupf zu backen", verrät Deschberger. "Die grüne Farbe kommt besonders bei Kindern gut an."

Beliebt ist der Kürbis in der Küche auch, weil er sehr gesund ist. "Er ist kalorienarm und das Fruchtfleisch besteht zu 90 Prozent aus Wasser", weiß Deschberger. Außerdem ist der Kürbis reich an Kalium und Beta-Carotin, eine Vorstufe des Vitamin A.

Die Kürbisarten

Mehr als 800 Kürbisarten gibt es insgesamt. Sie lassen sich in drei Kartegorien einteilen. Der Gartenkürbis ist weltweit am meisten verbreitet. Zu dieser Art zählen die Zucchini, Halloweens, Ölkürbisse und Zierkürbisse. Das Fleisch des Riesenkürbis ist orange gefärbt. Dieser Kürbis ist nicht nur als Speisekürbis im Haushalt, sondern auch als Futtermittel und zur industriellen Verarbeitung geeignet. Muskatkürbisse sind die feinsten Kürbisse. Einer der bekanntesten Vertreter ist der Butternut, der wegen seines buttrigweichen Fleiches geschätzt wird.

Rezept für einen Pramoleum-Backhendlsalat

(4 Personen)

Die Hühnerbrustfilets (400 Gramm) putzen und in Streifen schneiden (pro Portion ca. 4 Stück). Anschließend leicht salzen und pfeffern. Für die Panade Mehl vorbereiten, vier Eier verquirlen und die 150 Gramm geriebene Kürbiskerne mit den 50 Gramm Semmelbrösel gut vermengen. Filetstreifen panieren. In Fett (empfohlen: Pramoleum Rapsöl) herausbacken – bei nicht zu starker Hitze, da die Kürbiskernpanade dazu neigt zu dunkel zu werden. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Erdäpfelsalat zubereiten. Zutaten: 1 Kilogramm Erdäpfel, ein Häupl Zwiebel gehackt, 1 Esslöffel Senf, Salz, Pfeffer, frisch gehackte Petersilie, Essig, Öl, Rindssuppe. Blattsalate putzen (ca. 500 Gramm) und durch eine Essig-Öl Marinade ziehen.
Salate auf einem Teller anrichten. Die gebackenen Hühnerfiletstreifen dazu geben. Mit Kürbiskernöl beträufeln und geröstete Kürbiskerne darüber streuen.
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