18.05.2016, 16:30 Uhr

Es leuchtet zu hell in Brunnenthal

Umweltausschussobmann Josef Wimeder treibt Einsparungsmaßnahmen voran.

Gemeinde gibt in Sachen Umweltschutz Gas. Viele Maßnahmen geplant – darunter ein Beleuchtungskonzept.

BRUNNENTHAL (ebd). Im Herbst 2015 erarbeitete der Umweltausschuss das Budget für den Öko-Fonds 2016. "Dieser Fonds beinhaltet Mittel und Zuschüsse für die Errichtung von Solaranlagen, Photovoltaikanlagen, Wasserzisternen für private Gebäudeeigentümer in der Gemeinde", so Umweltausschussobmann Josef Wimeder. Die Höhe der Fonds-Mittel beträgt 5.120 Euro und ist im Budgethaushalt 2016 verankert. "Ziel ist es, die Bürger bei Investitionen in alternative Energiequellen und bei Sparmaßnahmen im Bereich Wasserverbrauch zu unterstützen."

Weitere Anlage geplant

Neben der bereits installierten Photovoltaikanlage auf dem Dach der Volksschule, die eine Reduktion der Stromkosten um rund 550 Euro im Jahr bringt, soll eine Anlage im Bereich des erweiterten Kindergartens installiert werden. "Diese wird für weitere Einsparungen der Stromkosten in der Höhe von etwa 400 Euro sorgen", weiß Wimeder. "Nach Inanspruchnahme eines Zuschusses aus dem derzeitigen Förderprogramm des Landes in Höhe von 4.500 Euro und der Unterzeichnung eines Werbevertrages mit der Installationsfirma, verbleiben für die Gemeinde Errichtungskosten von wenigen hundert Euro. Bereits nach einem Jahr werden sich so die Kosten amortisiert haben", jubelt Wimeder. In Betrieb wird die Anlage noch vor den Ferien genommen.

Beleuchtung ist zu teuer

Weiters führt die Gemeinde jährlich eine Evaluierung der Energieverbrauchszahlen für öffentliche Gebäude und von gemeindeseitig betriebenen, technischen Anlagen wie Straßenbeleuchtung, Wasser- oder Kanalpumpwerke durch. Für eine ständig wachsende Gemeinde unerlässlich. "Aktuell steigt bedingt durch die Erweiterung des Beleuchtungsnetzes der Strombedarf für Straßenbeleuchtung um rund 3.000 Kilowatt/Stunde im Jahr", so Wimeder. Da noch zusätzlich Bedarf an Straßenbeleuchtungen im Gemeindegebiet besteht, wurde eine Beratungsfirma beauftragt, ein "Beleuchtungskonzept" zu erstellen. Dadurch soll laut Umweltausschussobmann erreicht werden, dass es trotz neuer Anlagen zu keiner weiteren finanziellen Belastung für die Bürger kommt.
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