09.03.2016, 13:01 Uhr

Handymasten-Prozess: Bedingte Haft für Köfer

Köfer will berufen, das Urteil ist nicht rechtskräftig

Sieben Monate Haft wegen Amtsmissbrauchs. Urteil nicht rechtskräftig. Restliche Gemeinderäte freigesprochen.

SPITTAL, KLAGENFURT. In der Causa um den Handymasten-Prozess, bei dem ehemalige Spittaler Gemeinderäte und der damalige SPÖ-Bürgermeister und nunmehriger Team Stronach-Landesrat Gerhard Köfer angeklagt waren, gibt es nun ein nicht rechtskräftiges Urteil am Landesgericht Klagenfurt. Köfer erhält sieben Monate bedingte Haft wegen Amtsmissbrauch, die restlichen Angeklagten wurden freigesprochen.

Köfer will berufen und Nichtigkeitsbeschwerde einlegen. Insgesamt 31 Gemeinderäte haben 2007 gegen den Bau eines Handymastens im Spittaler Wohngebiet gestimmt. 20 Mandatare mussten sich vor dem Schöffensenat mit Vorsitzender Ute Lambauer verantworten, zehn haben eine Diversion angenommen, drei sind in der Zwischenzeit verstorben, gegen zwei Mandatare wurde das Verfahren ausgeschieden.
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Jo Hermann aus Spittal | 09.03.2016 | 13:47   Melden
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