11.05.2016, 16:20 Uhr

Polizeieinsatz: Iraker zuckte vor Gericht in St. Pölten aus

Vor einem Prozess am St. Pöltner Landesgericht stieß einer der Beschuldigten auf einen Kontrahenten und attackierte diesen laut Angaben der Polizei mit Faustschlägen. (Foto: Archiv)
ST. PÖLTEN (red). Wüste Szenen spielten sich am Mittwoch vor dem Gerichtsgebäude in St. Pölten ab: Ein Iraker, der sich mit drei anderen Männern in einem Einzelrichterverfahren wegen teils schwerer Körperverletzung bei einer Rauferei am St. Pöltner Volksfest im vergangenen Jahr verantworten musste, dürfte kurz vor der Verhandlung auf einen Kontrahenten gestoßen sein und ihn mit Faustschlägen attackiert haben.

Laut Angaben der Polizei flüchtete das Opfer in das Gerichtsgebäude, von wo aus die Beamten verständigt wurden. Nach dem Eintreffen der Polizei soll der Iraker unter anderem mit Fußtritten massiven Widerstand gegen seine Festnahme geleistet haben. Ein Einsatz von Pfefferspray, wie Gerüchte besagen, wurde von Polizeikommandant Franz Bäuchler gegenüber den Bezirksblättern aber nicht bestätigt.

Der nun Festgenommene ist der Polizei kein Unbekannter. Er soll immer wieder Frauen in St. Pölten in ordinärer Art und Weise belästigt haben. Dabei soll er bislang aber nie so weit gegangen sein, dass es für eine Festnahme reichte.
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