12.04.2016, 09:55 Uhr

Mit Video: Matthias Stadler: „Mit Volldampf für St. Pölten“

Matthias Stadler (SPÖ): „Einer meiner ersten Sätze als Bürgermeister war: Ich liebe diese Stadt.“

Matthias Stadler (SPÖ) zu Gast bei P3tv-Chefredakteur Rudolf Vajda und Bezirksblätter-Chefredakteur Oswald Hicker.

ST. PÖLTEN. OSWALD HICKER: Uns wurde ein Foto zugespielt, da sieht man Bauhofmitarbeiter von St. Pölten an einem Stadler-Plakat hantieren. Hilft der Bauhof mit?
MATTHIAS STADLER: Normalerweise dürfte das nicht der Fall sein. Wir werden dem umgehend nachgehen.

OSWALD HICKER: Sie plakatieren „Amore“. Man kann nur eine große Liebe haben. Zu wem ist die Liebe größer, zur Stadt oder zum Land. Sie sind ja Landesparteivorsitzender.
Mein Herz schlägt für St. Pölten. Meine Prioritäten sind auf die Stadt ausgerichtet. Wenn mich die St. PöltnerInnen wieder wählen, haben sie die Garantie, dass ich die nächsten Jahre so mit Volldampf arbeiten werde wie die letzten 12 Jahre.

RUDOLF VAJDA: Es gibt ein Plakat von Ihnen, worauf Work -aholics steht. Wann schlafen Sie?
Die Zeitspannen sind kurz bemessen. Mein Handy liegt immer, auch wenn ich schlafe, neben mir. Wenn die Feuerwehr ruft oder andere, bin ich rund um die Uhr im Einsatz.

RUDOLF VAJDA:
Vier Buchstaben ,SWAP. Sie sind von Ihrem Vizebürgermeister vor die Korruptionsstaatsanwaltschaft zitiert worden. Kann man dann in Zukunft noch zusammenarbeiten?
Diese Sache ist persönlich zu nehmen. Nicht die Stadt wurde angezeigt, sondern Matthias Stadler. Ich erwarte mir von denen, die das losgetreten haben, wenn sich das als haltlos herausstellt und das wird es, dass sie die Konsequenzen ziehen.

OSWALD HICKER: Es gibt Punkte, die im Wahlprogramm der Opposition auftauchen, einer davon ist der Domplatz. Wie wird es weitergehen?
Wir wollen 2018 schon in Teilen hier fertig sein. Die Märkte sollen noch attraktiver stattfinden, aber auch Schanigärten im Süden. Wir haben extra im Norden noch einen Punkt gesucht, wo es um ein Diözesanmuseum geht, aber auch um so Dinge wie Klostershop und Museumscafé. 70 Parkplätze werden, glaube ich, das Maximum sein.

OSWALD HICKER:
Es gibt ein Angebot vom Land für geförderte Wohnbauten. Warum wollen Sie es nicht in Anspruch nehmen?
Ich habe mit Wohnbauträgern gesprochen, die mir gesagt haben, da haperts an der Qualität. Da bin ich als Sozialdemokrat nicht zu haben.



Hier gibts alle Infos zur Gemeinderatswahl 2016 in St. Pölten
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