17.05.2016, 13:14 Uhr

Sind Sie ein Energiesparer?

Energiesparen kann jeder, viele Verbesserungen kann man selbst umsetzen. (Foto: Foto: panthermedia.net/dolgachov)

Die Haushalte benötigen ziemlich genau ein Viertel des gesamten österreichischen Energieverbrauchs.

BEZIRK. Beim österreichischen Durchschnittshaushalt verteilt sich der Energiebedarf ungefähr zur Hälfte auf die Heizung und Warmwasserbereitung und zu etwa einem Drittel auf den PKW. Der restliche Anteil entfällt auf den Haushaltsstrom. „Haushalte sparen Energie also besonders wirkungsvoll in den Bereichen Wärme und Mobilität, wenngleich aber der Stromverbrauch – wegen der relativ hohen Kosten pro Kilowattstunde – kostenmäßig nicht zu unterschätzen ist“, ergänzt Rudolf Zappe, Energieberater der Stadtbetriebe Steyr. Energiesparen können nicht nur die Besitzer von Einfamilienhäusern, sondern auch die Bewohner von Eigentums- und Mietwohnungen, denn viele Verbesserungsmaßnahmen können die Nutzer selbst in die Hand nehmen.

Erste Schritte auf dem Weg zum Energiesparer

„Der erste Schritt auf dem Weg zum Energiesparer ist natürlich die genaue Kenntnis und regelmäßige Kontrolle der eigenen Energieverbräuche: Notieren Sie sich daher die Brennstoff-, Fernwärme und Stromverbräuche, verfolgen Sie deren Trend und vergleichen Sie die Werte mit vergleichbaren Wohnobjekten der Nachbarn oder fragen Sie Energieexperten nach deren Einschätzung“, rät Zappe. Bei der Stadtbetriebe Steyr GmbH (SBS) ist auf Basis des neuen Energieeffizienzgesetzes eine bis Ende 2016 befristete Energiespar-Aktion angelaufen: Alle Besitzer von SBS-Stadtbus-Jahreskarten, SBS-Gas-Neukunden und SBS-Wasser-Neukunden erhalten in der Zentrale kostenlos je Haushalt einen wassersparenden Duschkopf. All jene die, sich selber einen neuen, wassersparenden Duschkopf anschaffen, erhalten von der SBS dafür ebenfalls eine Förderung. „Wenn Heizkörper nicht mehr richtig warm werden oder gluckern, dann ist oftmals Luft im Heizwasser die Ursache. Heizkörper sollten daher mindestens einmal jährlich entlüftet werden“, rät Zappe.
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