29.06.2016, 08:24 Uhr

"Verkehrskonzept 2035" für Telfs: Problemstellen werden jetzt schon beseitigt

Eine von 50 VerkehrszählerInnen, die vergangene Woche in Telfs im Einsatz waren. (Foto: Dietrich)

Vergangene Woche waren sie in Telfs nicht zu übersehen: 50 Verkehrszähler notierten an den wichtigen Kreuzungspunkten und Einfallstraßen im erweiterten Ortskern alle vorbeikommenden Fahrzeuge. Die Aktion ist der erste Schritt zur Umsetzung des „Verkehrskonzepts 2035“, das kürzlich vom Gemeinderat beschlossen wurde. Konkrete Baumaßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation sollen bereits in Kürze in der Anton-Auer-Straße beginnen.

TELFS. „Vor allem zu den Stoßzeiten gibt es in Telfs einige Problemstellen, wo der Verkehr besser und flüssiger laufen könnte. Um da handeln zu können, brauchen wir die grundlegenden Daten über das Verkehrsaufkommen, die jetzt erhoben wurden“, erläutert Bgm. Christian Härting. Als nächstes wird man aufgrund der Zählungsergebnisse – unter Einbeziehung von Politik, Wirtschaft und Bevölkerung – Pläne ausarbeiten und im Lauf der kommenden Jahre umsetzen.

Bereits fix sind zwei Baumaßnahmen in der Anton-Auer-Straße. An der Kreuzung mit der Josef-Schöpf-Straße wird der Fußgänger-Übergang so umgestaltet, dass er den aktuellen gesetzlichen Vorgaben entspricht und auf dem neuesten technischen Stand ist. Dazu gehört natürlich auch Barrierefreiheit.

An der Kreuzung Anton-Auer-Straße/Bahnhofstraße wird die bisherige Ampel durch eine „intelligente“ Ampelanlage ersetzt, die abhängig vom Verkehrsfluss schaltet. Das heißt, dass sie z. B. in der Bahnhofstraße nur auf grün schaltet, wenn dort tatsächlich ein Auto wartet. Verkehrsausschuss-Obmann Vize-Bgm. Christoph Walch: „Hier stauen sich die Fahrzeuge oft bis zum Inntalcenter-Kreisverkehr zurück. Das bringt dann Behinderungen für den Durchzugsverkehr vom Mieminger Plateau. Wir gehen davon aus, dass dieses Problem durch die neue, dynamische Ampelanlage deutlich entschärft wird. Für Fußgänger und Radfahrer wird es natürlich Druckknöpfe zum Umschalten geben.“

(Quelle: telfs.at)
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