22.06.2016, 07:58 Uhr

2.500 Euro für "Kunststoff-Abbau"

Irma Priedl (Land NÖ), Gewinnerin Lisa Entinger, Rotary-Präsident Wolfgang Hummel und Betreuer Georg Gübitz. (Foto: Zeiler)

Herzogenburgerin Lisa Entinger gewinnt Wissenschaftspreis, den die Rotarier zum dritten Mal in Folge vergaben.

ATZENBRUGG / BEZIRK TULLN /HERZOGENBURG (kaze). "Das klare Ziel ist die Förderung der Jugend", sagt Wolfgang Hummel, Präsident der Rotarier, die Dienstag zur Verleihung des Wissenschaftspreises ins Boathouse am Golfplatz luden.

Sichtbarmachung von Wissenschaft

Zur Top-Ausbildung der Studenten gratulierte Michaela Fritz, Vizerektorin für Forschung und Innovation an der TU Wien und sie betonte, dass "die Studenten Mut und Energie aufwenden mussten, um neben jenen tausend Experimenten, die man noch hätte machen können, auch die Zeit für die Einreichung bei Rotary augewendet haben". Die "Sichtbarmachung von Wissenschaft" sei wichtig, ebenso wie der Frage nach dem "Warum" auf den Grund zu gehen, so Fritz.
Die internatinale Bedeutung des Technopol-Standortes kehrte Angelika Weiler, Technopol-Managerin aus Tulln, hervor: "Über 900 Mitarbeiter sind aktuell am Standort beschäftigt, die Hälfte davon in Forschung und Entwicklung tätig. Zusätzlich haben wir hier noch 200 FH-Studenten".

Qual der Wahl

"Die Jury hatte es heuer nicht leicht", sagte FH-Chefin Birgit Herbinger, "alle Arbeiten waren exzellent", fasste Jury-Mitglied Heinrich Feketitsch zusammen. 16 Einreichungen, davon neun Master- und sieben Doktorarbeiten musste das sechsköpfige Juroren-Team bewerten, das aus – für die Rotarier Heinrich Feketitsch, Norbert Payr (Gasthof Zum lustigen Bauern), Andreas Scheed (OMV), sowie aus den wissenschatlichen Juroren Irma Priedl (Amt NÖ Landesregierung), Birgit Tauber, (Forschungsförderungsgesellschaft Österreich) und Martin Wagner (Vetmed Wien), bestand.
Den dritten Preis – 1.500 Euro – holte Anita Tran, der zweite – 2.000 Euro – ging an den Italiener Alessandro Pellis und über einen Scheck von 2.500 Euro und den ersten Platz freute sich die Herzogenburgerin Lisa Entinger, die sich in ihrer Arbeit dem Abbau von Kunststoff mittels Enzymen widmete. "Ich bin froh, dass ich mit meiner Arbeit einen wichtigen Teil zum Umweltschutz beitragen kann", so die Wissenschaftspreis-Gewinnerin.
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