18.03.2016, 13:22 Uhr

Aubad: Saisonkarten-Vorverkauf und Zerkarien-Vorbeugung

Ein idyllisches Picknick, Fuß- oder Volleyball-Spielen oder einfach als gemütlicher Treffpunkt – das Tullner Aubad bietet mit seinen weiten Flächen unzählige Freizeitmöglichkeiten in der freien Natur, auch vor der Schwimm-Saison. (Foto: Stadtgemeinde Tulln)
TULLN (red). Anfang Mai beginnt traditionell die Badesaison im Tullner Aubad. Wer sich jetzt schon seinen Sonnenplatz im Grünen sichern möchte: Ab sofort sind wieder die beliebten Vorverkaufs- Saisonkarten zum besonders günstigen Preis erhältlich. Im Rahmen der Vorbereitungen für die Badesaison werden heuer zusätzliche Vorbeugemaßnahmen gegen die in Naturgewässern vorkommenden Zerkarien getroffen.
Als Freizeiteldorado, Familienparadies und Naturoase ist das Aubad ein Anziehungspunkt für BürgerInnen und Gäste aus der Region. Auch schon vor dem Start der Schwimm-Saison laden Spielwiesen, Spazierwege, Beach-Volleyball und -Handballplätze, Grillplätze u.v.m. zum Verweilen ein. Wer von der Idylle des Aubades nicht genug bekommen kann, kann sich bis 31. Mai vergünstigte Saisonkarten sichern und bis 30. April sogar doppelt sparen.


Ermäßigte Aubad-Saisonkarten im Vorverkauf

Die Saisonkarten sind bei der Kasse des Sport- und Familienbades „DonauSplash“ (Öffnungszeiten unter www.donausplash.at) sowie ab Saisonbeginn bei der Aubadkasse erhältlich.

Zerkarien-Vorkommen im Aubad

Die pure Naturbelassenheit im Aubad wird nicht nur von den Menschen geschätzt, sondern auch von der reichen Tierwelt – unter anderem vielen Enten, die zwangsläufig auch Zerkarien mit sich bringen (siehe Kasten unten). Diese wiederum können bei Badegästen einen ungefährlichen, aber lästig juckenden Ausschlag hervorrufen.


Zusätzliche Zerkarien-Vorbeugung

„Vorweg: Zerkarien sind in natürlichen Gewässern nie völlig zu entfernen und haben nichts mit der – im Aubad ausgezeichneten – Wasserqualität zu tun. Um sie zu dezimieren, wurden seitens der Stadtgemeinde heuer mit BOKU-Experten zusätzliche Maßnahmen umgesetzt“, so Mag. Johannes Sykora, Stadtrat für öffentliche Einrichtungen. Folgende Maßnahmen wurden und werden im Aubad dafür gesetzt:
Umwälzung des Sandes am Sandstrand und der Schotterbereiche kurz vor der Badesaison, um die Wirt-Schnecken zu zerstören
Absperrung von stark bewachsenen Uferzonen mit verstärktem Zerkarien-Vorkommen
Laufendes Mähen der Wasserpflanzen auf Schwimmtiefe
Optimierung Fischmanagement: Gezieltes Abfischen vor der Badesaison


Schutz gegen den Juckreiz

Die Badegäste können selbst einiges dazu beitragen, dem Juckreiz zu entgehen: Da die Zerkarien vorwiegend in den seichten Uferzonen bzw. bei Wasserpflanzen auftreten, sollte man über die Stege ins Wasser gehen. In den Seichtzonen – die vor allem von Kindern genutzt werden – ist es wichtig, sich nach dem Baden abzuduschen und gleich gut abzutrocknen. Auch die Badekleidung sollte man wechseln.

Weniger Enten – weniger Zerkarien

Ursprung der Zerkarien sind Enten, die die Erreger mit ihrem Kot ins Wasser abgeben – schon eine Ente reicht dafür aus. Da das Aubad ein Naturgewässer ist, können sie nie ganz vertrieben werden – aber man muss sie nicht extra anlocken. Jeder Gast kann also einen Teil gegen die Zerkarien beitragen: Bitte die Enten NICHT FÜTTERN!


Zerkarien: Lästige Larven auf Irrwegen

Zerkarien sind Saugwurm-Larven, die in den Organen von Wasservögeln leben. Über Wasserschnecken als Zwischenwirt gelangen die ca. 1 mm kleinen Larven ins Wasser. Setzen sie sich an Menschenhaut fest, sterben sie ab – aber erzeugen in einer allergischen Reaktion juckende Hautreizungen, die nach 2-3 Tagen wieder nachlassen. Der Ausschlag ist als nicht gesundheitsgefährdend einzustufen.
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