06.04.2016, 20:29 Uhr

Geburt im Rettungswagen

Der kleine Ahmed hatte es so eilig, dass er im Rettungswagen auf die Welt kam. Die Rettungssanitäter Andreas Gundacker, Niklas Lendvai und Florian Hartl statteten ihm nach Dienstschluss einen Besuch ab. (Foto: RK Atzenbrugg)
ATZENBRUGG-HEILIGENEICH (red). Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurde der Rettungstransportwagen der Bezirksstelle Atzenbrugg-Heiligeneich am vergangenen Donnerstag gerufen. Ein syrisches Flüchtlingspaar rief die Sanitäter zu Hilfe.
Bei der Frau, die erst gestern in Österreich angekommen war, setzten die Wehen ein, auch der Blasensprung war bereits erfolgt. Die Verständigung mit dem syrischen Paar stellte unsere Kollegen vor eine Herausforderung, welche jedoch problemlos gemeistert werden konnte.
Aufgrund des fortgeschrittenen Geburtsvorganges entschieden sich die Kollegen unverzüglich das Notarzteinsatzfahrzeug aus Tulln nachzufordern. Auch eine Rendezvousfahrt wurde vereinbart – dabei fährt der Rettungswagen dem in Anfahrt befindlichen Notarztmittel entgegen, um die Eintreffzeit des Notarztes zu verkürzen.

Auf der sogenannten „Asparner Geraden“ jedoch musste der Rettungswagen anhalten, da der Nachwuchs der Familie nicht mehr warten wollte. Nur wenige Minuten später erblickte der kleine Ahmed das Licht der Welt. Kurz darauf traf auch das Notarzteinsatzfahrzeug aus Tulln ein und nach kurzer Untersuchung durch die Notärztin konnte die Fahrt ins Universitätsklinikum Tulln fortgesetzt werden.
Nach Dienstschluss besuchten die drei Sanitäter Andreas Gundacker, Niklas Lendvai und Florian Hartl die junge Familie im Uniklinikum Tulln und wünschten alles Gute für die Zukunft.
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Harald Schober aus Weiz | 13.04.2016 | 19:22   Melden
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