06.09.2016, 20:44 Uhr

Gehsteig in der Eschengasse

Susanne Stöhr-Eißert, Stadträtin für Bildung, Schule, Kindergärten und Kinderbetreuung und Johannes Sykora, Stadtrat für Familien und Sicherheit beim neu entstandenen Gehweg in der Eschengasse bzw. bei der neuen 30 km/h-Zone in der Frauentorgasse. (Foto: Stadtgemeinde Tulln)

Pünktlich zu Schulbeginn wurde in der Eschengasse ein neuer Gehweg fertiggestellt, der den Schul- und Kindergartenweg für die Kinder der Volksschule II und des Kindergarten VII noch sicherer gestaltet.

TULLN (red). Viele Kinder aus dem Südwesten Tullns rund um Fasanstraße, Mittergwendt und Zeiselweg sind täglich zu Fuß unterwegs in die Volksschule II in der Frauentorgasse. Auch viele Eltern bestreiten den Weg zum Kindergarten VII mit ihren Kindern zu Fuß. Mit einem neuen Gehweg in der Eschengasse wurde die Wegstrecke sicherer gestaltet – bisher gab es dort keinen vom Straßenniveau erhöhten Gehweg.
Johannes Sykora, Stadtrat für Familien und Sicherheit: „Es ist uns ein großes Anliegen, die Sicherheit auf unseren Schulwegen laufend auszubauen und so die umwelt- und gesundheitsbewusste Mobilität zu fördern.“

30er-Zone bei Volksschule Frauentorgasse

Ebenfalls zum Schulbeginn tritt eine neue 30 km/h-Zone in der Frauentorgasse im Bereich der Volksschule II bzw. des Kindergartens VII in Kraft. Die Geschwindigkeitsbeschränkung soll ebenfalls dazu beitragen, das Umfeld um Schule und Kindergarten sicherer zu gestalten.

Der Schulweg als Lern- und Spielort

Der Schulweg ist für Kinder nicht nur ein „Weg“. Kennen die Kinder die Verkehrsregeln und sind sie sich ihrer Wichtigkeit bewusst, bietet der Schulweg Abwechslung, eine Abgrenzung zwischen Schule und Freizeit, ist Bewegungs-, Erlebnis- und Kommunikationsraum. Bring- und Holfahrten – vielleicht sogar im morgendlichen Stress – sind hingegen v.a. vor dem Schulhaus mitunter eine Gefahrenquelle. Und: Kinder, die oft mit dem „Elterntaxi“ unterwegs sind, kennen die Besonderheiten des Schulweges und des Straßenverkehrs weniger gut und sind folglich gefährdeter als Kinder, die stets zu Fuß gehen.

Susanne Stöhr-Eißert, Stadträtin für Bildung, Schule, Kindergärten und Kinderbetreuung: „Der Schulweg bzw. das gemeinsame Bewältigen des Weges zu Schulbeginn ist für Eltern eine gute Gelegenheit, ihren Kindern das richtige Verhalten im Verkehr zu vermitteln.“
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