Wien Energie testet
"Größter Eiswürfel" der Stadt kühlt Wiener in Tropennächten
- Der Eisspeicher kommt dann zum Einsatz, um Lastspitzen an heißen Sommertagen abzudecken.
- Foto: Wien Energie / Michael Horak
- hochgeladen von Sophie Brandl
Wien baut stetig die Fernkälte aus. Besonders bei Hitzeperioden, wie den aktuellen, ist diese unabkömmlich. Deshalb testet die Wien Energie auch zum ersten Mal einen innovativen Eisspeicher im Fernkältenetz.
WIEN/ALSERGRUND. Mit den aktuellen Temperaturen von mehr als 30 Grad sind in Wien alle von Tropennächten geplagt. In der Stadt steigt der Kühlbedarf dementsprechend. Die Nachfrage nach Wiener Fernkälte liegt laut eigenen Angaben bei bis zu 60 Prozent.
Vor allem Einrichtungen wie das AKH werden mit Fernkälte gekühlt, aber auch das Rathaus, die Universität Wien, Büro- und Gewerbestandorte sowie Kulturinstitutionen. Damit Kälte flexibler bereitgestellt werden kann, testet Wien Energie einen Eisspeicher.
Größter Eiswürfel Wiens
Der Eisspeicher im Fernkältenetz gefriert Wasser zu Eis. Die darin gespeicherte Kälte kommt dann zum Einsatz, um Lastspitzen an heißen Sommertagen abzudecken. Somit entsteht der größte Eiswürfel Wiens. Wird dieser nicht benötigt, gefriert das Wasser wieder zu Eis. Das ermöglicht eine flexible Nutzung von Kälte.
- Der Eisspeicher in der Medizinische Universität Wien - Campus Mariannengasse.
- Foto: Wien Energie / Max Kropitz
- hochgeladen von Sophie Brandl
Den Speicher findet man in der Fernkältezentrale am MedUni Campus Mariannengasse am Alsergrund. Da der Bedarf an Kühlung immer mehr steigt, baut Wien Energie die Fernkälte kontinuierlich aus. In den kommenden Jahren werden in Wien etwa 100 Millionen Euro in klimafreundliche Kühlung investiert.
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