Garnisongasse
Mauer im Hosenträgerhaus hat erste Risse

Die Eigentümer des "Hosenträgerhauses" berichten von ersten Schäden an der Bausubstanz.
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  • Die Eigentümer des "Hosenträgerhauses" berichten von ersten Schäden an der Bausubstanz.
  • hochgeladen von Maximilian Spitzauer

Lange befürchtet, ist es nun wirklich passiert: Eine Mauer des "Hosenträgerhauses" hat schon jetzt tiefe Risse.

ALSERGRUND. Seit zwei Jahren kämpfen die Eigentümer des "Hosenträgerhauses" in der Garnisongasse 1 um den Schutz ihres denkmalgeschützten Hauses. Direkt darunter soll nämlich die neue U-Bahn-Station Frankhplatz entstehen. Die Eigentümer befürchten, dass das Haus schwere Schäden davontragen könnte und haben bereits eigene Gutachten in Auftrag gegeben, die diese Befürchtung bestätigen. Die Wiener Linien betonen indes immer wieder, dass der Gebäudeschutz an oberster Stelle stehe und alle nötigen Maßnahmen getroffen würden.
Die Eigentümer zeigten, nachdem das Gutachten vorgelegt worden war, trotzdem bei der Baupolizei Gefahr im Verzug an.

Nun haben die Wiener Linien aber mit den Fundamentverstärkungen begonnen – und die erste Mauer hat einen Riss. "Eine tragende Mauer des Geschäftslokals bröckelt und hat große Risse", berichten die Eigentümer von der Baustelle. Die Arbeiten haben nicht direkt unter der Fassade stattgefunden, sondern in den Kellern darunter, "wodurch es wahrscheinlich zu einem Lastwechsel gekommen ist", vermuten die Eigentümer.

Aber nicht nur das Lokal im Erdgeschoß wurde in Mitleidenschaft gezogen. "Wir haben in den Wohnungen darüber ebenfalls Risse in den Mauern. Bei manchen gehen die Türen schon nicht mehr zu", so Günter Hofinger, der für die Eigentümer spricht.

Wer ist schuld?

Jetzt beginnt die große Spurensuche nach dem Grund für die Risse in der Mauer. Die Eigentümer vermuten, dass die Fundamentverstärkungen der Wiener Linien schuld an den Schäden sind. "Man muss sich nur vorstellen, was passiert, wenn die U-Bahn und die Rolltreppen direkt unter dem Haus fahren", betonen sie.

"Uns wurde bereits angekündigt, dass sich jemand den Schaden ansehen und dann feststellen wird, warum die Mauer bröckelt", erklären die Eigentümer. Denn: Im Zuge des eigenen Gutachtens wurden Probebohrungen gemacht. Ob diese der Auslöser waren, gilt es jetzt, festzustellen. "Wir haben bereits mit unserem Gutachter gesprochen, der das ebenfalls prüfen wird", kündigen die Eigentümer an. Dieser schließt einen Einfluss aber bereits jetzt aus.

Vorerst wird die Mauer verstärkt und gesichert. Die Eigentümer wollen sich nun erneut mit einem Brief an den Bürgermeister und alle zuständigen Magistrate wenden, um eine zusätzliche Sicherung zu bekommen.

Die Eigentümer des "Hosenträgerhauses" berichten von ersten Schäden an der Bausubstanz.
Die Mauer muss nun gestützt werden.

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