Bio und regional in Neubau
Neubaus erste Food Coop geht an den Start

FoodCoop-Initiator Thomas Rilk mit Nina Chladek-Danklmaier von der Agenda Neubau beim ersten Meeting.
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Die erste FoodCoop startet am Neubau. Jetzt sind Gleichgesinnte und die Agenda Neubau am Zug.

NEUBAU.  "Ich habe mich gewundert, warum es gerade in unserem Bezirk noch keine FoodCoop gibt", verrät Thomas Rilk. Daraufhin kam dem Neubauer Natur- und Tierfilmer der Traum zur ersten FoodCoop im Bezirk. Das Konzept ist einfach: Lebensmittel direkt beim Produzenten einkaufen. Lange Einkaufswege und Verpackungsmaterial fallen somit weg.

"Es soll eine Alternative zu den großen Supermärkten sein", erklärt Rilk. Für ihn ist es wichtig, dass man weiß, was man isst und woher es kommt. Dabei gibt es Unterstützung von der Agenda Neubau. "Wir leisten bei nachhaltigen Stadtentwicklungsprojekten insofern Starthilfe, indem wir Bürger zusammenbringen, die das Projekt dann gemeinsam umsetzen", sagt Nina Chladek-Danklmaier vom Agendabüro. Auch bei der Klärung der organisatorischen und rechtlichen Grundlagen kann die Agenda helfen, die richtigen Ansprechpartner zu finden.

Begehbarer Markt

"Wichtig ist, einmal festzustellen, was wir wollen", erklärt Nina Chladek-Danklmaier. Das sind: Bio, Frische, hohe Qualität, Saisonalität, faire Arbeitsbedingungen und Entlohnung sowie die Unterstützung kleinerer Betriebe als sozialen Aspekt. Dafür werden noch Interessenten und im besten Fall dann Mitglieder gesucht, die das Ganze gerne unterstützen.

Fakt ist natürlich: Bestellen und einkaufen können nur Mitglieder. Die Bezahlung erfolgt über einen relativ geringen Monatsbeitrag, der überwiesen wird. Wer Teil davon werden will, muss abwechselnd den Ladendienst übernehmen. Das sind in etwa zwei Stunden, denn der Markt hat zweimal pro Woche geöffnet. Eine weitere Aufgabe ist die gemeinsame Beschaffung, wie die Speisereise zum Erzeuger. Eine Person kümmert sich um die Finanzen, eine andere um die Webpage, auf welcher die Bestellung erfolgt. Als nächsten Schritt soll eine FoodCoop im 5. Bezirk besucht werden, um "Praxisluft" zu schnuppern. Als Termin ist der 9. Juli vorgesehen.

Lagerraum gesucht

"Die meisten FoodCoops starten mit einem Lager, ohne das geht’s nicht", so Thomas Rilk. Wer also geeignete Räumlichkeiten im 7. Bezirk, ab 50 Quadratmeter, möglichst zentral und barrierefrei (Gassen- oder Hoflokal), kühl und preisgünstig, kennt oder hat, bitte unter info@agendaneubau.at oder 0699/17 41 74 02 melden.

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