06.11.2017, 08:30 Uhr

Kein Geld für den Bertha-Löwi-Weg

Kämpfen weiter um die Belebung des Bertha-Löwi-Wegs: die beiden SPÖ-Bezirksräte Klaus Koberwein und Verena Brabec.

Belebung des Durchgangs wurde wegen hoher Kosten auf Eis gelegt

ALSERGRUND. Der Bertha-Löwi-Weg verbindet die Lustkandlgasse via Altmüttergasse mit der Wilhelm-Exner-Gasse. Der schmale Durchgang besticht nicht gerade mit Park-Atmosphäre und beherbergt wenig Grün. In einer Agenda-Gruppe wurden deshalb Vorschläge erarbeitet, um den Weg zu einem Erholungsort für die Grätzelbewohner zu machen. "Hochbeete für mehr Grün und Sitzgelegenheiten sollten errichtet werden. Die Kosten dafür würden 160.000 Euro betragen", so SPÖ-Bezirksrat Klaus Koberwein, auch Vorsitzender des Umweltausschusses.

Zu hohe Kosten

Doch jetzt wurde dieser Vorschlag für einen attraktiveren Bertha-Löwi-Weg von den anderen Fraktionen im Umweltausschuss (außer der SPÖ) abgelehnt. Bis dato wurden aber bereits 10.000 Euro an Planungskosten ausgegeben. Die einzige Chance auf eine Finanzierung des Projekts sieht Koberwein nun in einer EU-Förderung. "Die Magistratsabteilungen 28 und 42 arbeiten derzeit daran, einen entsprechenden Antrag zu formulieren. Wenn wir kein Geld von der EU bekommen, dann ist diese Idee leider gestorben", sagt Koberwein. Eine Entscheidung aus Brüssel wird allerdings nicht vor Ende 2018 erwartet.
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