Baden
Komponistin Gabriele Proy wird mit Konzert "Rosarium" geehrt
- Nikola Djorić , Carmen Jeitler-Cinecelli, Gabriele Proy, Ulrike Scholda.
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Einige Werke der Badener Komponistin Gabriele Proy wurden bei dem Konzert "Rosarium" im Haus der Kunst aufgeführt.
BADEN. Gabriele Proy, die 2025 von Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit dem Berufstitel „Professorin“ ausgezeichnet wurde, ist eine musikalische Botschafterin, deren Werke von Europa über Amerika bis nach Asien und Australien ausstrahlen. Doch trotz ihres internationalen Erfolgs ist sie tief mit ihrer Wahlheimat Baden verbunden.
- Brigitte Weißengruber, Nikola Djorić und Gabriele Proy.
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Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli ehrt sie, auch im Namen der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, und betont, dass Baden eine Kulturstadt sei: "Baden kann stolz sein, es gibt wenige Frauen in diesem Beruf, die honoriert werden." Sie bedankt sich "für die Exzellenz. Es braucht einen hohen Anspruch um sich behaupten zu können."
Klangwelten von Gabriele Proy
Brigitte Weißengruber, Leiterin a. D. der Koordinationsstelle für musikalische Bildung, würdigte beim Konzert im Haus der Kunst Proys Schaffen. Sie betont, dass Gabriele Proy zu feiern als eine der profiliertesten zeitgenössischen Komponistinnen Österreichs gilt.
- Brigitte Weißengruber führt ins Werk ein.
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Das Titel gebende „Rosarium“ (2023), ein Solowerk für Akkordeon, entstand im Auftrag der Stadt Baden und ist eine klangliche Hommage an den Badener Rosengarten. Inspiriert von der Natur, nutzt die Komponistin die „Kunst des Zuhörens“, um eine innere Ruhe zu verbreiten und Erfahrungen in eine überzeugende Tonsprache zu verwandeln. Das Stück ist dem Akkordeonisten Nikola Djorić gewidmet, der es auch beim Konzert zum Klingen brachte. Er sagt: "Man kann sich vorstellen, dass man im Rosarium sitzt und da kommen die Düfte in Form des Klanges zu einem."
- Nikola Djorić am Akkordeon.
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Als weiteres Werk war „Kigen“ (2008) zu hören: Das japanische Wort bedeutet „Ursprung“. Ursprünglich als Auftragsarbeit für das Wiener Nobelpreisträgerseminar entstanden, reflektiert es die spannende Begegnung zwischen westlichen und asiatischen Klangwelten. „Kigen“ wurde bereits weltweit, von London über Peking bis Washington, aufgeführt.
Auch die „Hommage an Ernst Krenek“ (2021): Ein Werk für Gitarre solo, wurde von Nikola Djorić am Akkordeon präsentiert. Darin verarbeitete Gabriele Proy die dramatische Biographie des Exil-Komponisten Ernst Krenek. Sie nimmt darin rhythmisch und motivisch Bezug auf Kreneks einziges Gitarrenwerk und thematisiert die Ungewissheit der Emigration sowie den Neubeginn im Exil.
- Gabriele Proy, Nikola Djorić.
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Gabriele Proys Musik ist geprägt von der Sensibilisierung des Hörens – einer wahren „Hörkunst“, welche die Natur als primäre Inspirationsquelle nutzt.
Die Zusammenarbeit zwischen der Komponistin Gabriele Proy und Nikola Djorić ist durch eine langjährige Kooperation und eine tiefe künstlerische Verbundenheit geprägt.
Meisterhafte Klänge am Akkordeon: Nikola Djorić, für den "Rosarium" gewidmet ist, führt Proys Werke weltweit auf. Bei dem Konzert zeigte er sein Können auch mit Astor Piazzollas berühmten Werken "Oblivion" und "Libertango".
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