Nachhaltigkeit
Neue Projekte: So umweltbewusst ist Döbling

Politiker als Vorbild: Bezirkschef Daniel Resch (l.) und sein Stellvertreter Robert Wutzl (beide ÖVP).
  • Politiker als Vorbild: Bezirkschef Daniel Resch (l.) und sein Stellvertreter Robert Wutzl (beide ÖVP).
  • Foto: BV 19
  • hochgeladen von Thomas Netopilik

Die Klimakrise wird immer mehr zum Thema. Im 19ten kämpft man durch gezielte Projekte dagegen an.

DÖBLING. Als Vorbilder gehen die Bezirkspolitiker voran und wollen mit ihren Ideen dem Klimawandel entgegenwirken. Ein Projekt dabei ist das „papierfreie Büro“, das Bezirksvorsteher Daniel Resch (ÖVP) sehr am Herzen liegt. „Wir versuchen, so wenig Papier wie möglich im Bezirks- amt zu verwenden. Mittlerweile gibt es den digitalen Akt, der uns dies sehr erleichtert“, sagt Resch.

Auch das so umweltschädliche Plastik wurde so gut es geht aus dem Amtsgebäude verbannt. Es wurde alles auf Flaschen aus Glas oder Kaffeetassen umgestellt. Der klassische Kaffeebecher aus Plastik ist Geschichte. Bald gibt es in Döbling auch die wiederverwertbare Einkaufstasche aus Stoff, als Alternative zum herkömmlichen Plastiksackerl. „Derzeit werden noch die Angebote dafür eingeholt. Ich bin zuversichtlich, dass es diese Tasche noch in diesem Jahr geben wird“, so der Bezirkschef.

Grünes Amtshaus

Ein gutes Beispiel für Klimaschutz wird auch das neue Amtsgebäude in der Grinzinger Allee 6 sein, das mit 1. Juli 2019 bezogen wird. Die Fassadenbegrünung im Eingangsbereich ist einzigartig in Döbling und sollte laut Bezirksvorsteher Resch auch bei allen anderen Amtshäusern in Wien verpflichtend sein. Auch die Heizung und die Kühlung des neues Amtshauses sind umwelttechnisch auf dem neuesten Stand. „Wir gehen damit mit gutem Beispiel voran, freut sich der Döblinger Bezirkspolitiker.

Viel Grünraum

Ein sehr emotionales Thema im Bezirk Döbling sind auch die Bäume. „Wir sind sehr dahinter und es ist mir ein großes Anliegen. Der frühere Bezirkschef Adi Tiller hat den wunderbaren Biosphärenpark durchgesetzt“, erzählt Resch. „Wir sind ein Bezirk mit viel Grünraum und wollen es auch bleiben. Das Bewusstsein dafür wird immer stärker“, so Resch. Öffentliche Obstbäume wird es ab 2020 beim sogenannten „Hirschenbergl“ in der Nähe der Sames-Schule geben. Dort kann sich jeder kostenlos frisches Obst direkt vom Baum pflücken. Eine Idee, die hoffentlich Schule macht.

Beliebter Trend

In Döbling gibt es derzeit bereits drei Gemeinschaftsgärten, in denen die Bewohner Gemüse anbauen können. Besonders beliebt ist die Anlage im Hugo-Wolf-Park. Weitere Gärten sind in der Springsiedelgasse und in der Krottenbachstraße. Der neue Nachbarschaftsgarten im Karl-Fellinger-Park ist derzeit im Entstehen. „Wir sind gut unterwegs. Hoffentlich geht der Trend so weiter“, sagt der ÖVP-Politiker.

Autor:

Thomas Netopilik aus Alsergrund

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