02.09.2016, 13:48 Uhr

Hurra, die Schule beginnt – junge Mormonen freuen sich auf einen Unterricht für die Ewigkeit

Das Seminar- und Institutsprogramm für junge Menschen (Foto: HLT)
Wien: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage | Für die Kinder und Jugendlichen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) ist es eine Freude, wenn die Schule wieder beginnt. Ihr Credo, festgelegt durch den Religionsgründer Joseph Smith (1805 – 1844), lautet: „Sucht Worte der Weisheit aus den besten Büchern; trachtet nach Wissen, ja, durch Studium und auch durch Glauben.“ (Lehre und Bündnisse 109:7). Eine weitere seiner Lehren sind: „Jeglicher Grundzug der Intelligenz, den wir uns in diesem Leben zu eigen machen, wird mit uns in der Auferstehung hervorkommen“ (Lehre und Bündnisse 131:6).

Gab es früher an die Schülerinnen und Schüler immer wieder den gut gemeinten Rat "nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir", so kommt im Mormonismus diese ewige Komponente dazu. Der Prophet Joseph Smith unterstreicht in seinen Lehren die Wichtigkeit des Lernens, indem er sagt: „Es ist unmöglich, dass man in Unwissenheit errettet werden kann“ (Lehre und Bündnisse 130:18).

Auch heutzutage rät Dieter F. Uchtdorf, Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, den Mitgliedern der weltweit rasant wachsenden Religionsgemeinschaft: „Bitte halten Sie Ihre Familie dazu an, zu lernen und sich weiterzubilden. Wenn eine herkömmliche Ausbildung nicht möglich ist, dann lassen Sie sich dennoch nicht davon abhalten, sich so viel Wissen wie nur möglich anzueignen. In diesem Fall können die besten Bücher gewissermaßen zu Ihrer 'Hochschule' werden – zu einem Klassenzimmer, das immer offensteht und jeden Interessierten aufnimmt."

Seit vielen Jahren hilft die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage jungen Leuten eine Ausbildung zu ermöglichen, die sie sich selbst nicht leisten könnten. Mit diesem 'Ständigen Ausbildungsfonds' (PEF) kann speziell in den ärmeren Ländern die Armutsspirale unterbrochen werden. Bildung ist und bleibt der Schlüssel zu vielen Möglichkeiten und zur eigenen Entfaltung. Das schließt die religiöse Bildung mit ein.

Weltliches mit religiösem Wissen gepaart ist für die Heiligen der Letzten Tage wie ein Paar Schuhe, in welchem ein zügiges Fortschreiten auf dem Weg des Lebens in allen Lebenslagen möglich ist. Religiös gesehen gibt es in den Gemeinden der Kirche verschiedene Programme, den Religionsunterricht zu gestalten. Neben dem ordentlichen Religionsunterricht an den Schulen und den Seminar- und Institutsprogrammen bietet die Kirche jeden Sonntag auch Unterricht in der Sonntagsschule an. Dazu sind alle Altersstufen, auch die Erwachsene, herzlich eingeladen.

Jetzt, wo in den österreichischen Schulen wieder reges Leben beginnt, ist die Zeit gekommen, der weltlichen und religiösen Ausbildung den Stellenwert zu geben, den sie verdient.
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