Hitze-Beschwerden
Saunaähnliche Zustände in der Klinik Donaustadt
- Derzeit soll es in der Klinik Donaustadt in manchen Räumen Temperaturen um 30 Grad geben.
- Foto: Weingartner-Foto / picturedesk.com
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In der Klinik Donaustadt soll es derzeit zu einer großen Hitzebelastung kommen.Mitarbeitende würden von saunaähnlichen Zuständen sprechen. Der Wiener Gesundheitsverband (Wigev) verweist auf "besondere Anforderungen" bei Spitalsbauten.
WIEN/DONAUSTADT. Klimaanlagen sind ein Privileg im heißen Sommer. Den Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitenden der Klinik Donaustadt bleibt dieses großteils verwehrt. Wie "Krone" berichtete, herrschen in dem Spital derzeit Temperaturen von über 30 Grad. Patienten und Patientinnen mit Infektionen und Fieber würden auf überhitzten Abteilungen ausharren müssen.
Eine flächendeckende Kühlung des Krankenhauses gibt es demnach nicht. Auf MeinBezirk-Nachfrage heißt es vom zuständigen Wiener Gesundheitsverbund (Wigev), dass Spitalsbauten mit besonderen Anforderungen konfrontiert seien. Sie würden aus vielen großen und teils offenen Räumen bestehen und die Eingänge würden oft geöffnet bleiben.
"Daher werden 'klassische Klimaanlagen' im Spitalsbereich aus Gründen des Energieverbrauchs und damit des Klimaschutzes sowie auch aus Gründen der Krankenhaushygiene nicht in den gesamten Gebäudekomplexen eingesetzt", so eine Vertreterin des Wigev. Das einzige Spital in Österreich, das eine Vollklimatisierung hat, ist das Allgemeine Krankenhaus Wien (AKH).
Nur wenn vorgeschrieben
In der Klinik Donaustadt wird nur in jenen Räumen eine Vollklimatisierung eingerichtet, in denen es notwendig ist bzw. normative Vorgaben es erfordern. Dazu zählen OP-Säle, Intensivstationen, das Labor, Röntgenräume, die Apotheke, die Zentralküche oder Untersuchungs- und Behandlungsräume.
- In OP-Sälen muss eine Vollklimatisierung gegeben sein.
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In den anderen Bereichen wird auf ein Kühlsystem bestehend aus Fernkälte, Baumaßnahmen, Beschattungen, Jalousien und Begrünung gesetzt. "Dem Wiener Gesundheitsverbund ist es ein besonderes Anliegen, ressourcenschonende Heiz- und Kühlsysteme in den Krankenhäusern umzusetzen", heißt es.
Der Wigev betont, dass es sehr wichtig sei, an heißen Tagen die Fenster und Jalousien geschlossen zu halten. Dies gelte auch in Spitälern, vor allem an Tagen mit einer Außentemperatur höher als 30 Grad. Das Krankenhauspersonal würde außerdem besonders darauf achten, dass Patientinnen und Patienten genug Flüssigkeit zu sich nehmen und dass Ernährung sowie Getränke auf die Hitze abgestimmt sind. Auf die Frage, inwiefern die Hitze die Gesundheit bzw. Genesung der Patientinnen und Patienten beeinträchtigt, wurde nicht eingegangen.
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