In der Donaustadt
Mit Vorsicht in die Volksschule Mira-Lobe-Weg

Auch an Zebrastreifen gilt es Verhaltensregeln zu beachten. | Foto:  Manfred Richter/pixabay
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  • Auch an Zebrastreifen gilt es Verhaltensregeln zu beachten.
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So mancher Schulweg im Bezirk weißt einige Stellen auf, an denen besondere Vorsicht geboten ist. Doch mit ein paar Tipps und durch respektvollen Umgang aller Verkehrsteilnehmer steht dem sicheren Gang in die Schule nichts im Weg.

WIEN/DONAUSTADT. Die Schule geht schon wieder los - für die einen ein Grund zur Freude, für die anderen eine Hiobsbotschaft. Für alle heißt es jedoch: Achtung beim Weg zur Schule und wieder zurück nach Hause. Denn so mancher Weg im 22. Bezirk hat ein paar gefährliche Hindernisse zu bieten. So manche Gefahr lauert dabei auch im Verborgenen und ist deshalb auf den ersten Blick nicht gleich ersichtlich.

Für 24 Volksschulen im Bezirk hat die AUVA Schulwegpläne erstellt. Wichtig ist das Training: Kritische Stellen wie Überquerungen von Straßen müssen dem Kind genau erklärt und das richtige Verhalten mehrmals vorgezeigt und geübt werden. Einen Schulweg ohne Gefahrenpotential gibt es heutzutage wohl gar nicht mehr. Die BezirksZeitung hat sich die Situation in der Donaustadt genauer angeschaut und einen besonders brenzligen Weg unter die Lupe genommen.

Trügerische Sicherheit

Vorsicht walten lassen sollte man gleich an mehreren Stellen des Schulweges zur Volksschule am Mira-Lobe-Weg. Die moderne Schule ist in einem Wohn- und Gewerbeviertel lokalisiert. Die Straßen in unmittelbarer Umgebung erscheinen eher verkehrsarm und haben nur Anrainer- sowie Lieferverkehr. Doch dieser erste Eindruck täuscht. Gerade Straßen in ruhigen Gebieten verleiten Autofahrer zum Schnellfahren. Tempo-30-Zonen werden nicht eingehalten und Überquerungsmöglichkeiten werden gerne übersehen.

Auf dem Schulweg gibt es diverse Gefahrenstellen. | Foto: Grafik: Heidrich-Brandl
  • Auf dem Schulweg gibt es diverse Gefahrenstellen.
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Vor dem Überqueren des Zebrastreifen heißt es stehen bleiben, mit dem Fahrer eines herannahenden Fahrzeuges in Blickkontakt treten und die Silenegasse erst queren, bis dies gefahrlos möglich ist. Auf Radfahrer, die gegen die Einbahn kommen, besonders achten. Die Lieblgasse sollte nur an der im Schulwegplan (siehe Grafik) eingezeichneten Stelle überquert werden. Beim Überqueren sollte man auf den Bus achten.

Asphaltierte Gehsteige fehlen

In der Lieblgasse fehlen teilweise asphaltierte Gehsteige, daher unbedingt nur an der im Schulwegplan eingezeichneten Stelle überqueren. Stehen bleiben, mit Autofahrern in Blickkontakt treten, Stillstand der Fahrzeuge abwarten, dann die Lieblgasse überqueren. Brenzlig wird es wiederum am Rennbahnweg. Hier sollten Kinder dazu ermahnt werden, die Straße nicht zu überqueren. Stattdessen sollte der nahe gelegenen Zebrastreifen bei der Theodor-Kramer-Straße benutzt werden. 

Jedes Kind ist anders, jeder Schulweg ist anders. Deswegen gibt es auch keine fixe Altersangabe, wann man ein Kind alleine gehen lassen kann. Eine Faustregel gibt es auf alle Fälle: Man sollte das Kind solange begleiten, bis man sicher ist, dass es zuverlässig alleine zurechtkommt.

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