Mehr Platz für Radfahrer
Neuer Radweg auf der Wagramer Straße

Ende Mai ist der Baubeginn für den neuen Radweg auf der Wagramer Straße. Bis zum Ende der Sommerferien soll er fertig sein.
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  • Ende Mai ist der Baubeginn für den neuen Radweg auf der Wagramer Straße. Bis zum Ende der Sommerferien soll er fertig sein.
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  • hochgeladen von Conny Sellner

Auf der Kagraner Brücke könnte ein Pop-up-Radweg entstehen. Ein Radwegprojekt Wagramer Straße soll folgen.

DONAUSTADT. Auf der Praterstraße ist er seit vergangener Woche Realität, nun soll auch einer auf der Wagramer Straße entstehen. Die Rede ist von einem sogenannten Pop-up-Radweg, bei dem in der Praterstraße ein Teil der Fahrbahn stadtauswärts für den Radverkehr reserviert wird. Auf der Wagramer Straße ist diese Art Radweg im Bereich der Kagraner Brücke stadteinwärts geplant.

Der Grund für die Extra-Fahrspur für Radfahrer ist der aktuell schmale Bereich, den sich Radfahrer mit Fußgängern teilen müssen. Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (SPÖ) steht dem Pop-up-Radweg grundsätzlich nicht negativ gegenüber, findet jedoch die Vorgehensweise von Planungsstadträtin Birgit Hebein (Grüne) bei der Umsetzung alles andere als positiv: "Weder der Bezirk noch die Fachdienststellen oder die Bürger wurden vorab in das Projekt einbezogen. Ich kann lediglich eine Stellungnahme dazu abgeben."

Resonanz auf Pop-up-Radweg

Auch die Polizei sieht in einem Pop-up-Radweg ein erhöhtes Unfallrisiko und spricht sich gegen die Sperre einer Fahrspur aus. Zudem ärgert Nevrivy, dass der Bezirk bereits seit Jahren erfolglos einen Radweg im Bereich zwischen der Reichsbrücke und der Kagraner Brücke fordert.

"Dort müssen die Radfahrer parkenden Autos ausweichen und viele Schulkinder sind hier unterwegs, was zu gefährlichen Situationen führt. Bis dato gab es jedoch für einen Radweg in diesem Bereich keine Mittel von der Stadt", ärgert sich Nevrivy. 

Neuer Radweg auf Wagramer Straße

Das soll sich nun jedoch ändern, wie es aus dem Büro von Vizebürgermeisterin und Planungsstadträtin Birgit Hebein heißt. So gebe es detaillierte Pläne für ein Radwegprojekt Wagramer Straße.

Konkret soll die Straße auf einer Länge von 770 Metern mit Beginn der Nebenfahrbahn beim Platz der Vereinten Nationen/Schüttaustraße bis zur Arbeiterstrandbadstraße umgebaut werden. "Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Qualität des Radverkehrs wird auf der linken Seite der Nebenfahrbahn ein baulich eigenständiger Radweg mit einer Breite von 3,6 Metern errichtet", so Hebein.

Der Gehsteig soll verbreitert werden. Im Bereich der koptischen Kirche soll durch eine Gehsteigvorziehung eine breite Aufenthaltsfläche entstehen. Die Fläche des aufzulassenden Radwegs soll künftig als Parkstreifen genutzt werden. Die Kreuzungen mit der Arbeiterstrandbadstraße und der Kratochwjlestraße sollen an die neue Lage des Radwegs angepasst werden. Aufgrund der Verbreiterung des Radwegs und des Gehsteigs müsse der linke Parkstreifen auf der Nebenfahrbahn entfallen.

Fahrbahn als Parkspur

Außerdem soll eine Fahrspur der Hauptfahrbahn außerhalb der Spitzenzeiten zur Parkspur umfunktioniert werden. Der Baubeginn ist für Ende Mai geplant.

Ein wesentliches Detail fehlt laut Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy jedoch: "Stadteinwärts führt der Radweg ab der Reichsbrücke über die Donauplatte, was einen riesigen Umweg für Radfahrer bedeutet. Dazu gibt es von der Planungsstadträtin keine konkreten Infos oder Pläne."

Ende Mai ist der Baubeginn für den neuen Radweg auf der Wagramer Straße. Bis zum Ende der Sommerferien soll er fertig sein.
Derzeit sind Gehsteig und Radweg auf der Kagraner Brücke stadteinwärts gesperrt. In dem Bereich soll der Pop-up-Radweg entstehen.

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