Austausch-Programm
Nachwuchskicker sind am ÖFB-Campus in der Seestadt zu Gast
- Eine Woche Fußball erleben und Wien kennenlernen. Die ukrainischen U12-Nachwuchskicker trainieren derzeit am ÖFB-Campus in der Seestadt.
- Foto: ÖFB/Johannes Friedl
- hochgeladen von Matthias Pandrea
Fußball soll derzeit am ÖFB-Campus in der Seestadt für ein Stück Normalität sorgen. Eine Gruppe U12-Nachwuchskicker aus der Ukraine verbringt eine Woche in Wien. Neben Trainingseinheiten wartet auf die Kinder auch ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm.
WIEN/DONAUSTADT. Hier sollen Kinder sich austoben, die Stadt kennenlernen und für ein paar Tage Abstand vom schwierigen Alltag gewinnen. Ukrainische Nachwuchsfußballer der U-12 Altersklasse sind derzeit am Campus des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) in der Seestadt zu Gast.
Empfangen wurden sie vom ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Pröll und ÖFB-Generalsekretär Thomas Hollerer. Grundlage für die Initiative ist ein Kooperationsabkommen zwischen dem österreichischen und dem ukrainischen Fußballverband.
- Neben den Einheiten am Platz lernen die jungen Fußballer während ihres Aufenthalts auch die Stadt und die Teilnehmer des ÖFB-Kinderfußball-Camps kennen.
- Foto: ÖFB/Johannes Friedl
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„Wir hatten vor nicht allzu langer Zeit ein Treffen mit dem ukrainischen Verbandspräsidenten Andrij Schewtschenko. Er war in Wien, und wir haben ausgemacht, dass wir uns gerade in dieser Situation austauschen wollen", sagt Pröll. Für viele Kinder sei die Situation in der Ukraine sehr beklemmend. Man habe sich aus diesem Grund dazu entschieden, den Austausch zu pflegen.
„Fußball bringt Menschen zusammen“
„Die Kinder sollen eine sorgenfreie Zeit haben, eine schöne Woche in Österreich verbringen und ein gutes Fußballtraining hier absolvieren", so Ingo Mach, Leiter der Abteilung für Soziales und Verantwortung beim ÖFB. Unterstützt wird das Projekt auch von Partnern des Fußballverbandes.
Neben den täglichen Trainingseinheiten steht für die U12-Spieler ein abwechslungsreiches Programm auf dem Plan. Vorgesehen sind unter anderem Besuche im Zoo und in Museen sowie ein Ausflug in die UNO-City. Auch mit den Teilnehmern des parallel stattfindenden ÖFB-Kinderfußball-Camps sollen sich die Kinder austauschen.
- Der ÖFB möchte den Kindern aus der Ukraine eine abwechslungsreiche und möglichst sorgenfreie Woche ermöglichen. Der Sport soll als verbindendes Element dienen.
- Foto: ÖFB/Johannes Friedl
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Für Pröll geht die Bedeutung des Sports ebenfalls weit über das Geschehen auf dem Rasen hinaus: „Fußball bedeutet gesellschaftliche Verantwortung. Er ist ein unglaublicher Faktor für Integration. Fußball bringt Menschen zusammen, schon die Kinder – aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten und aus unterschiedlichen Regionen", so der Generalsekretär abschließend.
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