HTL Eisenstadt glänzt neu

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EISENSTADT. „Was vor vielen Jahren begann, geht heute zu Ende. Wir haben den Umbau durchgestanden“, freut sich HTL-Dir. Stefan Wagner über die Eröffnung der Schule am 4. Oktober.

(Un)endliche Geschichte

Die Diskussionen über den Umbau zogen sich über zwei Jahrzehnte. „Erste Gespräche gab es schon 1994. Denn schon damals war die Schule zu klein“, erinnert sich Wagner. Nach einigen Planungen, die schlussendlich alle wieder in der Schublade landeten, begannen schlussendlich 2015 die ersten Arbeiten. „Dabei hat die Strabag Rücksicht auf den Schulbetrieb genommen. Aber nach so langer Zeit war der Baulärm wie Musik in meinen Ohren.“

„Ein Kind der 80er“

„Die Schule ist optisch ein typisches Kind der 80er“, spricht AT4-Architekt Michael Rauscher. „Diesen Sichtbeton-Stil wollten wir äußerlich optisch erhalten und innen modernisieren. „Würde man Schalter und Steckdosen übereinanderstapeln, wären sie so hoch wie der Petronas-Tower in Kuala Lumpur. Datenkabel mit einer Länge von Wien nach Linz sind im Gebäude verbaut“, spricht Rauscher zahlreiche Detailarbeiten an.

Unterstützung der Stadt

Eisenstadt Bgm. Thomas Steiner sprach über die gut aufgestellte Schulstadt Eisenstadt. „Auch der HTL haben wir ein Grundstück zur Verfügung gestellt. Bei Eisenstädter Grundstückspreisen keine Selbstverständlichkeit, aber das haben wir gerne gemacht“, so Steiner, der in den nächsten Monaten Gespräche führen will, um die Verkehrssituation in unmittelbarer Schulnähe zu verbessern.

Wertschöpfung im Land

Während sich LH Hans Niessl und Franz Grandits (Strabag) gleichermaßen darüber freuten, dass über 80 Prozent der Wertschöpfung im Land geblieben ist, sprach BM Sonja Hammerschmid der Schule großes Lob aus. „Die HTL macht vieles, was wir uns von Schulen in ganz Österreich wünschen“, sprach sie die Kooperationen mit der Wirtschaft an.

Kosten: 43 Millionen

„Ich habe mich schon gefragt, wo wir seitens des Bundes fast 43 Millionen (HAK und HTL) investiert  haben. Nun weiß ich, wir haben gut investiert“, so Hammerschmid, die neben all dem Lob zum Abschluss noch eine Bitte an den Direktor hatte: „Die Mädchenquote – da geht noch mehr!“

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