Festakt im Landtag
Vom Rettungswagen zum modernen Helfernetz - 80 Jahre Rotes Kreuz Burgenland
- Erinnerungsfoto: Astrid Eisenkopf, Leo Radakovits, Leo Schneemann und Werner Krischka
- Foto: Georg Karner
Das Rote Kreuz Burgenland feierte sein 80-jähriges Bestehen im Landtag in Eisenstadt. Im Mittelpunkt standen ein Rückblick und der Dank an rund 3.400 freiwillige Helferinnen und Helfer.
EISENSTADT. Das Rote Kreuz Burgenland lud am 3. September zu einer Festsitzung in den Landtag nach Eisenstadt ein. Gäste blickten auf acht Jahrzehnte zurück, in denen die Organisation zur unverzichtbaren Säule der Gemeinschaft wuchs.
Unter den Gratulanten befanden sich Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf, Diözesanbischof Ägidius Zsifkovits und der Zweite Landtagspräsident Johann Tschürtz. Auch Landesrat Leonhard Schneemann feierte mit. Schneemann blickt auf eine eigene Geschichte als ehemaliger Zivildiener, Sanitäter und Ortsstellenleiter in Oberkohlstätten zurück.
Vom Rettungswagen zum modernen Helfernetz
Die Geschichte begann am 13. August 1946 unter schwierigen Nachkriegsbedingungen. Helfer starteten mit nur einem Rettungswagen, um Lebensmittel, Kleidung und Schweizer Pakete zu verteilen.
Das Rote Kreuz leistete in Krisenzeiten verlässliche Hilfe. Die Organisation stand beim Ungarischen Volksaufstand 1956 an der Grenze bereit, betreute 1989 Tausende Flüchtlinge aus der DDR und versorgte im Jahr 2015 rund 300.000 Menschen innerhalb weniger Wochen.
Das Angebot umfasst heute folgende Bereiche:
- Modernen Rettungsdienst und Krankentransport
- Pflege und Betreuung sowie soziale Dienste
- Professionelle Krisenintervention
- Die wichtige Arbeit der Team Österreich Tafel
- Vielfältige Jugend- und Bildungsangebote
Die Helfer im Mittelpunkt
Aktuell tragen rund 3.400 Freiwillige und rund 355 hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Rote Kreuz Burgenland. Zivildiener und Jugendliche im Freiwilligen Sozialjahr unterstützen das Team.
Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf betonte, dass die Arbeit seit jeher von Menschen getragen wird, die ihre Zeit und Kraft aufwenden, um für andere da zu sein.
Rotkreuz-Präsident Werner Krischka blickte stolz zurück und formulierte den Auftrag für die Zukunft. Das Ziel bleibt, der nächsten Generation eine starke Organisation zu übergeben, die bei allem Wandel den Kern wahrt.
Höchste Auszeichnung für Leo Radakovits
Ein Höhepunkt des Festakts in Eisenstadt war die Ehrung von Vizepräsident und Bezirksstellenleiter Leo Radakovits. Präsident Werner Krischka überreichte ihm die Goldene Verdienstmedaille für herausragende Verdienste.
Pressesprecher Manuel Komosny führte durch das Programm und gestaltete den historischen Rückblick. Ein Quartett der Joseph Haydn Privathochschule umrahmte die Feier musikalisch, ehe die Burgenländische Landeshymne den Abschluss bildete.
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Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
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