05.10.2016, 13:22 Uhr

AMS Eisenstadt geht neue Wege: Förderung von Frauen in technischen Berufen

Gabriela Antonijevic (3.v.r.) hat die nötigen Voraussetzungen erfüllt und wird seit September zur Labortechnikerin ausgebildet. (Foto: Karoline Hofmann)
EISENSTADT/NEUFELD. In Kooperation mit der ZIB (Zukunft in Bewegung) beschreitet das AMS Eisenstadt derzeit neue Wege: konkret steht die individuelle und praxisnahe Förderung von Frauen in technischen Berufen im Vordergrund.

Duale Ausbildung

Arbeitssuchende Frauen werden dabei mit Firmen, die im technischen Bereich Mitarbeiterinnen suchen, für eine duale Ausbildung zusammengebracht – die Ausbildung im Betrieb wird dann durch das AMS gefördert.

"Frauen werden unterstützt"

"In diesem Projekt werden Frauen unterstützt, in nicht traditionell weiblich besetzten Branchen einen Lehrabschluss zu machen, ihre Jobchancen dadurch zu steigern und im Idealfall vom Betrieb übernommen zu werden", fasst AMS-Kursbetreuerin Christine Fischl den Grundgedanken des Projekts zusammen.

Sanochemia ist dabei

Mit dabei ist bereits das Neufelder Unternehmen Sanochemia. Es war laut Dr. Beate Kälz von Anfang an an einer Zusammenarbeit interessiert: "Wir bieten gerne engagierten Frauen die Möglichkeit, die Schönheit unseres technischen Berufes in Kombination mit einer soliden Ausbildung kennenzulernen und zu fördern."

Erste Labortechnikerin gefunden

Und es hat offensichtlich nicht lange gedauert, bis sich die erste Teilnehmerin gefunden hat: Gabriela Antonijevic hat die nötigen Voraussetzungen erfüllt und wird seit September zur Labortechnikerin ausgebildet.
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