21.07.2017, 13:24 Uhr

Discobus-Umfrage: Spätere Fahrzeiten erwünscht

Obmann Kilian Brandstätter, Jugendlandesrätin Astrid Eisenkopf und Ramona Pfneiszl, GF Verein Discobus, präsentierten die Ergebnisse der Discobus-Umfrage
EISENSTADT (ft). Nachdem es an einem Wochendende im Jahr 1994 zu mehreren, schweren Autounfällen mit jugendlichen Opfern kam, wurde der Discobus Burgenland zunächst als Schulprojekt ins Leben gerufen. Bis heute beförderte er rund 2,5 Millionen Fahrgäste zu den Partys und Festen im Land. Um die Bedürfnisse und Wünsche der Jugendliche besser abzudecken, startete im Frühjahr eine großangelegte Discobus-Umfrage. Im Rahmen einer Pressekonferenz in Eisenstadt wurden nun am Freitagvormittag die Ergebnisse und Erkenntnisse präsentiert.

Rund 1.500 Teilnehmer

Rund 1.500 Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren haben an der Umfrage teilgenommen, erklärt Obmann Kilian Brandstätter. "45 Prozent der Teilnehmer gaben an, den Discobus regelmäßig zu nutzen." Rund die Hälfte gab als Nutzungsgrund den im Vergleich zu einem Taxi günstigen Fahrpreis an; dieser beträgt zwei Euro pro Fahrt für Jugendliche aus Partnergemeinden (derzeit 90 landesweit), acht Euro für alle anderen.

Spätere Fahrzeiten erwünscht

Als Verbesserungsvorschläge nannten 59 Prozent der Teilnehmer spätere Abfahr- und auch Rückfahrzeiten aufgrund später Beginnzeiten vieler Veranstaltungen. „Wir werden diesen Wunsch schon demnächst berücksichtigen“, verspricht Brandstätter. Diesbezüglich gebe es bereits Gespräche mit den Buspartnern Blaguss und Südburg, die im Auftrag des Vereins die Fahrten durchführen. Gewünscht wird auch noch bessere Information zu allen Discobus-Angeboten. Seit kurzem werde daher, ergänzend zur bereits bestehenden facebook-Präsenz, auch via snapchat kommuniziert.
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