10.11.2016, 08:40 Uhr

Landesjugendreferat fördert Schulbesuch im Ausland

LR Eisenkopf: „Auslandserfahrung bringt viele Vorteile.“ (Foto: LMS)
EISENSTADT. Ein Schulbesuch im Ausland bietet die Möglichkeit, bis zu zwei Semester lang ein anderes Land, dessen Menschen und das Leben an der jeweiligen Schule hautnah kennen zu lernen und dabei viele Kontakte mit anderen jungen Leuten zu knüpfen.

Schritt in die Selbständigkeit

Ein solcher Aufenthalt hat viele Vorteile für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. „Abgesehen von der Sprachkompetenz lernen sie fremde Länder und Kulturen kennen, sie machen einen Schritt in die Selbständigkeit und reifen an ihren Erfahrungen“, betont Jugendlandesrätin Astrid Eisenkopf.
Das Landesjugendreferat Burgenland gewährt unter bestimmten Voraussetzungen eine finanzielle Förderung.

Wer wird gefördert?

Bezugsberechtigt sind Schüler mittlerer und höherer Schulen, die den Hauptwohnsitz im Burgenland haben und die einen positiven Schulerfolg nachweisen können.
Die Förderung ist einkommensabhängig und wird demnach dann gewährt, wenn die Eltern ein Jahresbruttoeinkommen unter den festgesetzten Einkommensgrenzen (ein Verdiener: € 55.000,-- / zwei Verdiener: € 89.000,--) haben. In besonders berücksichtigungswürdigen Fällen, wie etwa getrennter Haushalt der Unterhaltspflichtigen, Kinderreichtum, kann über diese Höchstgrenze hinausgegangen werden.

Wie hoch wird gefördert?

Die Höhe des Auslandsstipendiums des Landes Burgenland beträgt € 600,-- pro Semester, in Ausnahmefällen können zwei Semester gefördert werden.
Weitere Infos: www.ljr.at
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