20.04.2017, 13:53 Uhr

Schneefall hielt Feuerwehren auf Trab

(Foto: FF Klingenbach)
BEZIRK. Der Schneefall am Mittwoch und Donnerstag hielt die Feuerwehren im Bezirk auf Trab: 14 Feuerwehren waren quasi im Dauereinsatz.

Fahrzeugbergungen und versperrte Straßen

"Hauptsächlich mussten wir Fahrzeuge bergen und Straßen von umgestürzten Bäumen und herabgefallenen Ästen befreien", erklärt Bezirksfeuerwehrkommandant Bernhard Strassner den Bezirksblättern.

"Quer durch den Bezirk"

Ausrücken mussten die Feuerwehren dabei "quer durch den Bezirk": "Es gab Einsätze in Zagersdorf, Siegendorf, Oslip, Hornstein, Großhöflein, Breitenbrunn und in Eisenstadt. Auf der Landesstraße zwischen Stotzing und Eisenstadt musste ein Bus geborgen werden." Letztgenannte Straße musste zweitweise sogar gesperrt werden, wie die Polizei in einer Aussendung mitteilte.

Genügend Personal

Personalmangel aufgrund des plötzlichen Wintereinbruchs hatte man bei den Feuerwehren jedoch keinen: "Jede Feuerwehr hat das für sich alleine bewältigt. Wir mussten nirgendwo aushelfen."

Mögliche Sichtprobleme auf B 50

In der Nacht auf Freitag, in der es zu Minusgraden kam, befanden sich die Feuerwehren im Bezirk quasi in erhöhter Alarmbereitschaft: "Wir haben uns mit der Bezirkshauptmannschaft abgesprochen, in welchen Gemeinden Strohballen zur Frostvorbeugung in den Weingärten vorbereitet wurden."

Dies war u.a. in den Gemeinden entlang der B 50 – Breitenbrunn, Donnerskirchen, Purbach und Schützen – sowie in Siegendorf, St. Margarethen, Oggau, Rust und Oslip der Fall. "Durch das Anzünden der Strohballen kann es zu Sichtproblemen bei den Verkehrsteilnehmern kommen", so Strassner. Zu Problemen oder gar Unfällen ist es laut Polizei jedoch nicht gekommen: "Es kam in ganz Burgenland zu keinen Verkehrsbehinderungen durch die Rauchentwicklung der abgebrannten Strohballen gegen den Weingartenfrost. Die Polizei erreichten lediglich einige Anrufe wegen Geruchsbelästigung", teilte Gerald Koller von der Landespolizeidirektion mit.
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