13.02.2018, 09:26 Uhr

FPÖ-Landtagspräsidentin warnt vor Unterstützung des Frauenvolksbegehrens

Ilse Benkö (FPÖ) hält nicht viel von den Forderungen des Frauenvolksbegehrens 2.0 (Foto: FPÖ)

Ilse Benkö kritisiert unter anderem die Forderung nach einer 30-Stunden-Woche und die 50-Prozent-Geschlechterquote

EISENSTADT. Während die SPÖ Burgenland das Frauenvolksbegehren unterstützt, warnt die FPÖ in der Person der Dritten Landtagspräsidentin Ilse Benkö vor der Initiative.

„Wer unterschreibt, spricht sich für mehr Migration aus.“

So kritisiert sie etwa die Forderung nach schnelleren und sicheren Familienzusammenführungen. „Wer unterschreibt, spricht sich für mehr Migration aus – gerade aus Kulturkreisen, in denen Frauen nichts wert sind. Leichtere Familienzusammenführung bedeutet in diesem Fall, dass man vor allem auch jenen Männern die Einreise erleichtern will, die Frauenrechte mit Füßen treten“, so Benkö, die auch in anderen Forderungen des Frauenvolksbegehrens eher Nachteile für die Frauen sieht.

„Quoten entwerten uns Frauen“

So würde die 30-Stunden-Woche zwar „gut klingen, würde aber massenhaft Arbeitsplätze kosten.“ Und zur 50-Prozent-Geschlechterquote meint Benkö: „Quoten entwerten uns Frauen.“
Auch die Forderung nach kostenlosen Abtreibungen lehnt die FPÖ-Politikerin ab: „Das Ziel muss doch lauten, die Zahl von Abtreibungen möglichst gering zu halten. Eine Gesellschaft, die das ungeborene Leben nicht schätzt, wird auch vor Frauenrechten keinen Respekt haben.“
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