Enns
"Situation am Arbeitsmarkt und bei Parkplätzen untragbar"

NEOS-Landessprecher Felix Eypeltauer (l.) schaute beim Ennsbesuch auch bei Tourismusobmann und Wirtesprecher Wolfgang Brunner (r.) vorbei.
  • NEOS-Landessprecher Felix Eypeltauer (l.) schaute beim Ennsbesuch auch bei Tourismusobmann und Wirtesprecher Wolfgang Brunner (r.) vorbei.
  • Foto: Brunner
  • hochgeladen von Christina Gärtner

Der Tourismus, die Gastronomie und die Parkplatzsituation am Ennser Hauptplatz waren einige Themen, über die Tourismusobmann Wolfgang Brunner mit NEOS-Landessprecher Felix Eypeltauer bei dessen Besuch in Enns sprach.

ENNS. Nachdem Eypeltauer gemeinsam mit der Ennser Bürgermeisterkandidatin Helga Frohn und Gemeinderat Harald Lackner eine Runde durch den historischen Stadtkern gedreht und die Geschäfte besucht hat, empfing ihn Tourismusobmann und Wirtesprecher Wolfgang Brunner. „Im Vergleich zu anderen Städten dieser Größenordnung scheint die Gastronomie in Enns gut zu funktionieren“, stellt Eypeltauer eingangs fest. Brunner brachte den langgehegten Wunsch nach einer Parkgarage am Fuße der Mauthausnerstraße auf den Tisch. "Ich würde mir als Besucher der Stadt nicht anmaßen zu sagen, die Parkplätze müssen alle raus aus der Stadt. Da wird es viel Überlegungsarbeit brauchen, um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Das ist nicht leicht. Aber das Potential ist definitiv da“, so Eypeltauer.

Wirtshäuser brauchen Migranten

Brunner spricht anschließend über die Situation am Arbeitsmarkt und bezeichnete diese "als genauso untragbar wie die Ennser Parkplatzsituation."

„Wenn man als Gastronom einen Migranten drei Jahre lang ausbildet und ihn dann wieder zurück in die Heimat schickt, dann läuft definitiv etwas falsch in unserem schönen Land. Hier muss nach Lösungen gesucht werden."
Tourismusobmann und Wirtesprecher Wolfgang Brunner

Als Lösung nennt der Wirtesprecher leichtere Anmeldeprozedere für Migranten und die gezielte Suche nach jungen Migranten für die Gastronomie, "wenn wir das Wirtshaus, wie wir es heute kennen, auch in zehn Jahren noch besuchen wollen“. Eypeltauer brachte die Senkung der Lohnnebenkosten als Lösungsansatz ins Spiel: „Wenn man da nichts ändert, müssen wir uns irgendwann entscheiden, ob wir weiterhin Wirtshäuser haben wollen, die den Ortsplatz beleben, oder eine Systemgastronomie und den nächsten McDonald’s."


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