Eine Lehrerin aus Berufung

Heidi Schrodt in ihrem Lieblingscafé beim Reumannplatz.
  • Heidi Schrodt in ihrem Lieblingscafé beim Reumannplatz.
  • hochgeladen von Karl Pufler

FAVORITEN. Bildung ist das Thema, das Heidi Schrodt beschäftigt. "Sie ist wichtig, gehört zu den Menschenrechten. Jeder sollte unabhängig von seiner Herkunft gute Bildung erhalten", so die Favoritnerin.

Als Vorsitzende des Vereins "Bildung grenzenlos" hat sie in jüngster Zeit ihren Fokus auf den Bereich "Bildungsgerechtigkeit" gelegt. Einfach gesagt kämpft sie dafür, dass nicht nur Kinder von besser Gebildeten auf die Uni kommen. Deshalb hält sie etwa Brennpunktschulen für eine gute Idee: Wo Schüler aus bildungsferneren Schichten unterrichtet werden, soll mehr Geld zur Verfügung stehen.

Top Schulen im Zehnten

Lange Zeit war Schrodt selbst als Lehrerin tätig. Die Unterlaaerin begann bereits 1974 am Laaerberg zu unterrichten. Und sie kann sich noch heute an viele ihrer Schüler aus der Pichelmayergasse erinnern – auch an die, die in der Parallelklasse waren.

So kennt sie auch die Schulen im Bezirk gut und weiß, dass die AHS in Favoriten gut aufgestellt sind. Vom Bildungscampus Laaerberg und dem Bildungscampus Sonnwendviertel zeigt sich Schrodt im bz-Gespräch begeistert: "Die sind am aktuellen Stand." Trotzdem gäbe es in bestimmten Bereichen noch Bedarf, wo man die Schulen mit mehr Mittel bedenken könnte.

Rote Alpen im Wrba-Hof

Neben ihrem Engagement in Sachen Bildung und ihren Englandreisen bringt sich Schrodt auch in Favoritner Vereinen ein. So etwa bei "Mitten in Favoriten". "Wir bringen Kultur zu den Menschen", erklärt sie. Bei der Aktion "Rote Alpen" holte der Verein Top-Künstler, die ihre Werke im Karl-Wrba-Hof zeigten und aufführten – und anschließend mit den Bewohnern darüber sprachen und gemeinsam feierten.

Favoriten ist eben vielfältiger als viele meinen. Das genießt Heidi Schrodt, die bereits seit über 40 Jahren im zehnten Hieb lebt.

Zur Person

Heidi Schrodt wurde 1950 in Ybbs geboren. Seit 1974 lebt sie in Favoriten. 1992 wurde sie Direktorin der AHS Rahlgasse. 2005 wurde Schrodt für ihre "Förderung von Mädchen im Bildungsbereich" ausgezeichnet.

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