Mehr Sicherheit rund um den Hauptbahnhof

Seit 1. Oktober vor Ort aktiv: Guido Fritz, Leiter von SAM Hauptbahnhof (Mitte) und seine Mitarbeiter Gernot und Lorenz
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Am 14. Dezember wird der Fahrplan umgestellt und der neue Hauptbahnhof kann den Großteil seines Betriebs aufnehmen. Bis zu 140.000 Menschen werden dann pro Tag hier verkehren. Ein Bahnhof ist aber nicht nur Verkehrsknoten, sondern auch sozialer Treffpunkt. Im Bahnhof selbst, sowie im öffentlichen Raum um den Verkehrsknoten kooperieren deshalb soziale Einrichtungen, wie SAM Hauptbahnhof, Polizei und ÖBB mit dem Ziel eines sozial verträglichen „Nebeneinander“ aller Nutzergruppen. Die neue Polizei-Dienststelle mit 40 Mitarbeitern wird direkt am Hauptbahnhof – am ÖBB Gebäude Vorplatz Süd - mit 1. Dezember eröffnet, bis Jahresende 2015 sollen dort 60 Polizeibeamte ihren Dienst tun. 12 Mitarbeiter von SAM - je 6 Damen und Herren - sind bereits seit Anfang Oktober im öffentlichen Raum am und um den Hauptbahnhof unterwegs, um Situationen mit Konfliktpotenzial zu entschärfen und damit den öffentlichen Raum zu entlasten, so Guido Fritz, Leiter von SAM Hauptbahnhof. Die SAM-Mitarbeiter können mit den Menschen im Bahnhofs-Umfeld auch in verschiedene Fremdsprachen z.B. Ungarisch, Polnisch, Slowakisch und Rumänisch Kontakt aufnehmen, sie beraten oder an andere soziale Einrichtungen, wie beispielsweise Notschlafstellen oder an den PSD verweisen. „Wir begleiten auch zu diesen Einrichtungen, damit niemand auf dem Weg dorthin verloren geht.“

Gut aufgestellt
"Wir sind alle personell sehr gut aufgestellt und untereinander gut vernetzt", bestätigt auch der künftige Kommandant der Polizeiinspektion Hauptbahnhof, Chefinspektor Werner Heinisch. Es wird auch regelmäßig eine Fußpatrouille der Polizei geben, nicht nur am Bahnhof selbst, wo auch die „Mungos“, die ÖBB-Securitykräfte, rund um die Uhr tätig sind, sondern auch im Sonnwendviertel und rund um die Favoritenstraße bis zum Keplerplatz. Weiters wird ein eigener Funkwagen Streife fahren.
SAM Hauptbahnhof ist in den Wintermonaten (Anfang Oktober bis Ende März) von 9:00 bis 20:00 Uhr und in den Sommermonaten (Anfang April bis Ende September) bis 22:00 Uhr vor Ort aktiv. „Wichtig ist uns, durch unsere Präsenz das subjektive Sicherheitsgefühl und die urbane Kompetenz zu erhöhen. Der öffentliche Raum gehört allen, die sozial verträglich nebeneinander auskommen müssen. Dieses Bewusstsein wollen wir vermitteln. Unser Auftrag ist ein Vermittlungsauftrag, nicht die Betreuungsarbeit“, betont Guido Fritz. „Ob marginalisierte Menschen wie jene mit Drogen- oder Alkoholproblemen, Odachlose, oder jeder andere, der Probleme hat, Rat sucht, Hilfe braucht. Wir sind Ansprechpartner für alle im öffentlichen Raum.“

Autor:

Ulrike Kozeschnik-Schlick aus Alsergrund

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