Kinderparlament
Vom Gemüse zum bunten Mistkübel

Die Schüler des Favoritner Kinderparlaments mit Marcus Franz (2. Reihe 2.vr) und Jugendbeauftragten Nicola Poljak (r). | Foto: Harald Schuster
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  • Die Schüler des Favoritner Kinderparlaments mit Marcus Franz (2. Reihe 2.vr) und Jugendbeauftragten Nicola Poljak (r).
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Favoritner Jugendliche trafen sich im Amtshaus, um über ihre Ideen zu diskutieren.

FAVORITEN. Bereits zum fünften mal fand das Kinder- und Jugendforum in Favoriten statt. Bei dieser Veranstaltung haben die Jugendlichen die Möglichkeit, mitzubestimmen, was in ihrem Grätzel verändert und verbessert werden soll.

Direkte Wahl

"Die Kinder und Jugendlichen sind beinahe täglich in den Parks und Schulen. So wissen sie auch genau, wo es Verbesserungsbedarf gibt", betont Bezirksvorsteher Marcus Franz (SPÖ) die Wichtigkeit des Jugendparlaments.

Heuer kam eine besondere Neuerung zur Geltung: Die Wünsche der Schüler wurden in einem direkten Abstimmungsverfahren in sieben Kategorien ermittelt. Vor allem die Originalität, der Umweltschutz und die Neuheit von Ideen wurden dabei von den Jugendlichen berücksichtigt, die auch über die Realisierung abstimmten.

Die Top-Projekte

Besonders beliebt war der Vorschlag der SMS Wendstattgasse, Gemüsebeete zum Selbstanbau zu errichten. Diese Idee konnte rund 20 Zustimmungen in Form von Sticker auf sich ziehen.

Die Neue Mittelschule Herzgasse schlug die Beschriftung und Bemalung von Mistkübeln vor. "Dadurch kann man Bewusstsein für Mülltrennung und Umweltschutz schaffen", erklärten die Schüler ihren Vorschlag.

Die Neue Mittelschule Georg-Wilhelm-Pabst-Gasse beantragte die häufigere Enfernung des Sondermülls beim Arthaberplatz. 

Ergebnis im Frühjahr

Die drei meistgewählten Projekte werden nun bearbeitet und von den zuständigen Stellen auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Die Antworten werden bei einer weiteren Sitzung des Kinderparlaments im Frühjahr diskutiert.

Die Schüler des Favoritner Kinderparlaments mit Marcus Franz (2. Reihe 2.vr) und Jugendbeauftragten Nicola Poljak (r). | Foto: Harald Schuster
Die Jugendlichen gaben ihre Stimme per Sticker ab. | Foto: Harald Schuster
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