Favoriten
Wie es nach dem Wettbewerb mit Rothneusiedl weitergeht
- Vor dem Zukunfts-Hof: Andreas Gugumuck sitzt gemeinsam mit Anne-Marie Duperron und Marco Wurm in der Jury des städtebaulichen Wettbewerbs.
- Foto: Karl Pufler
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In Rothneusiedl entsteht ein neuer Stadtteil für Favoriten. Dabei soll im neuen Grätzl viel Grün mit einfließen und eine "essbare Stadt" entstehen. Der Architekturwettbewerb ist jetzt geschlagen. So geht es nun weiter.
WIEN/FAVORITEN. Das Finale der Planungsideen für Rothneusiedl ist geschlagen, wie MeinBezirk.at bereits berichtet hat. Rund 150 Interessierte haben sich die Schau angesehen, die einen Blick in die Zukunft des neuen Stadtteils zulässt.
- Rothneusiedl soll ein neues Stadtviertel mit rund 21.000 Wohnungen werden.
- Foto: gek
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Hier entsteht ein Wohngebiet auf 124 Hektar. Rund 21.000 Menschen sollen in diesem Gebiet ein neues Zuhause finden. Ein wichtiger Teil in dem neuen Bereich soll dabei die "Essbare Stadt" sein. Von den meisten wurde auch gut empfunden, dass hier der Zukunftshof eine zentrale Stelle im Grätzl sein kann.
U-Bahn Trasse besteht
Natürlich wird es für das Grätzl auch eine öffentliche Anbindung geben: Jede zweite U-Bahn wird in Zukunft dann zum neuen Wohngrätzl hinführen. Die benötigte Trasse ist schon seit längerem frei gehalten worden. Wann die Schienen in das neue Gebiet gelegt werden, ist allerdings noch nicht fixiert.
- Das Planungsgebiet von Rothneusiedl.
- Foto: Screenshot Stadtentwicklung RothNEUsiedl
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Die vier Finalisten des städtebaulichen Wettbewerbs stehen jedoch bereits fest. "Der Auswahlprozess für das Siegerprojekt steht kurz vor dem Abschluss", so das Team der MA 21, die dafür zuständig ist. "Die Jury hat bereits getagt, jetzt läuft die gesetzliche Stillhaltefrist.
Zukunftshof bleibt Ankerpunkt
Mit einer Veröffentlichung des Ergebnisses ist noch im April zu rechnen. Daraufhin beginnt der eigentliche Leitbildprozess, der zumindest ein Jahr dauern wird. "Auch in dieser Phase ist die Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen", so die MA 21. Fix ist, dass der neue Stadtteil das Thema der Stadtlandwirtschaft aufnehmen wird. Die ersten Ideen dafür gibt es bereits.
- Anne-Marie Duperron (Mitte) war Skeptikerin und zeigte sich von den Plänen postiv überrascht. Hier ist sie mit Erich Guzmits und Brigitte Wagner.
- Foto: Karl Pufler
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Vorgesehen ist auch, dass der Zukunftshof Teil des Projekts und wichtiger lokaler Anker sowie Impulsgeber für die frühe Phase der Projektumsetzung sein wird. "Die Stadtplanung Wien richtet dort in den kommenden Monaten einen Stadtraum ein, der dann für weitere Beteiligung für Favoritnerinnen und Favoritner sowie Planungsprozesse zur Verfügung steht" so das Team der MA 21.
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