08.10.2014, 00:00 Uhr

Wirtschaftscocktail am Gewerbering

Gastgeber Markus Seiller-Tarbuk mit seinen Söhnen Konstantin (19, li.) und Tassilo (17, re.), die ihn beim Wirtschaftscocktail tatkräftig unterstützten

Erstes Come-Together der Unternehmer des Favoritner Gewerberinges seit 30 Jahren

FAVORITEN. Gastgeber und Initiator dieser "historischen" Zusammenkunft von 32 der rund 50 Gewerbetreibenden aus der unmittelbaren Nachbarschaft, war Markus Seiller-Tarbuk, Geschäftsführer der Firma Löblich, die seit Jahrzehnten ihren Hauptsitz in Favoriten hat und mit ihren 275 Jahren eine der ältesten Kesselbaufirmen Wiens ist. Mit dabei auch ein zweiter "Alteingesessener", Roman Pehack, der sich noch gut an das erste Treffen vor 30 Jahren erinner. Er kam in Begleitung seiner Tochter Jaqueline, die den Papa in seiner Modell- und Formenbaufirma bereits tatkräftig unterstützt. Roman Pehack: "Es soll diesmal nicht wieder so sein wie damals, dass wir zusammenkommen, plaudern und dann passiert jahrelang gar nichts." Weshalb Gastgeber Markus Seiller-Tarbuk, unterstützt von seinen Söhnen Konstantin (19) und Tassilo (17), Fragenlisten aufsetzte und an die Gäste verteilte.

Ideensammlung und nächste Pläne

"Viele der Unternehmer haben sich erstmals persönlich kennen gelernt. Das ist wichtig, wenn man Synergien erkennen will und auch, um sich künftig mehr als bisher zu unterstützen", so Markus Seiller-Tarbuk. Die Bandbreite der Unternehmen am Favoritner Gewerbering ist enorm: Es gibt Installationsbetriebe, Druckereien, Oldtimer- und Motorradwerkstätten, Sondermaschinenbau- und Schilderproduzenten, Dachbau-, Profil-, Modellbau-, Malerei- und Bodenbelagspezialisten u.v.m. Derzeit entsteht auch ein Chinesischer Kulturverein, der sich auf gute Nachbarschaft freut.

Das Ergebnis der Indeensammlung:

- Bessere Sichtbarkeit: Eine gemeinsame Übersichtstafel mit einem Leitsystem - wer ist wo zu finden - muss her. Das ist für Lieferanten und Kunden wichtig.
- Ein "Tag der offenen Türe" soll den Favoritner Gewerbering einem größeren Publikum bekannter machen.
- Man will sich gemeinsam für vermehrte Sicherheit und bessere Erreichbarkeit einsetzen.
"Wir bleiben nicht nur in Kontakt, sondern werden gemeinsam etwas bewegen", zieht Markus Seiller-Tarbuk Bilanz.
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