"Fordern – Fördern – Überfordern"

Kreativität und Eigenverantwortung werden gefördert und gefordert
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FELDKIRCHEN (fri). Der reformpädagogisch orientierte Verein Hand in Hand in Feldkirchen veranstaltet am 
27. Jänner 2018 den 17. Reformpädagogischen Bildungstag. Wie jedes Jahr sind dazu Eltern, Schüler, Lehrer sowie Interessierte von 9 bis 13 Uhr zum Erfahrungsaustausch und Einblick in die reformpädagogische Arbeitsweise der Kinderinsel, Kindergruppe MiKiWa, RNMS und Hak Feldkirchen in die RNMS Reformpädagogische Neue Mittelschule in Feldkirchen, Schulhausgasse 5, eingeladen.
Im Rahmen des Vortrages von Doris Schober-Lesjak wird das Thema „Fördern – Fordern – Überfordern“ detailliert behandelt und besprochen.

Seit 17 Jahren aktiv

Der Verein Hand in Hand setzt sich seit mehr als 17 Jahren für einen reformpädagogischen Bildungsweg vom Kleinkindalter bis hin zur Matura an öffentlichen Einrichtungen in Feldkirchen ein. Zum Wohle der Kinder fungiert er als Bindeglied zwischen den einzelnen Institutionen wie der Kinderinsel, Kindergruppe Mikiwa, Reformpädagogischen Neuen Mittelschule und Hak Feldkirchen. Der Verein unterstützt mit finanziellen Mitteln, übernimmt die Organisation von Veranstaltungen und Vorträgen und dient als Ansprechpartner für Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen.

Für Selbstständigkeit und Eigenverantwortung

Anfang dieses Schuljahres wurde zuletzt die Reformpädagogische NMS um eine digitale Attraktion reicher. Mit Hilfe des Vereins Hand in Hand konnten für die Schule acht Lego Mindstorms-Sets angekauft werden. Diese Lego-Roboter sind perfekt für den Einsatz in einem modernen Unterricht geeignet, da sie nicht nur das logische Denken fördern, sondern auch das digitale und praktische Arbeiten an den Modellen. Kreativität ist gefragt und Kompetenzen werden entwickelt, die zur Lösung der gestellten Aufgabe beitragen. Durch kompetenzorientierten Unterricht leistet die RNMS einen wertvollen Beitrag im Umgang mit digitalen Medien, fördert aber auch die Selbständigkeit und Eigenverantwortung (Grundpfeiler der Reformpädagogik) der Schüler. Somit wird ihnen das nötige Rüstzeug für die Zukunft mit auf den Weg gegeben.

Selbst probieren

Der Verein Hand in Hand organisiert jährlich den „Reformpädagogischen Bildungstag“ in Feldkirchen. Dieser findet immer im Januar statt und wird am 27. Januar 2018 bereits zum 17. Mal durchgeführt. Gemeinsam mit den Kindern zeigen Kindergartenpädagogen und Lehrer interessierten Besuchern und Eltern ihre reformpädagogische Arbeit. Durch die Selbsterfahrung der Besucher mit den präsentierten Montessori Lehr- und Lern-Materialien findet ein reger Austausch statt und das Verständnis und die Überzeugung für die Lehr- und Lernmethoden der Reformpädagogik nimmt zu .
In all den genannten Feldkirchner Bildungsinstitutionen wird nach Montessori- und Reformpädagogik unterrichtet. Eine Unterrichtsform, die zulässt, dass Kinder in einem ansonsten streng geregelten System Autonomie und Selbständigkeit erfahren und erlangen. Nicht Fremdbestimmung sondern Eigenverantwortung ist hier gefragt. Kompetenz, die einen problemloseren Umgang im sozialen Netzwerk Leben ermöglicht.

Positive Rückmeldungen

Ziel der Montessori- und Reformpädagogik ist es die Talente des Einzelnen zu entdeckt und gezielt zu fördern. Nicht nur lernzielorientierter Unterricht zählt. Sondern – und das wird immer mehr gefragt – soziales Lernen - seinen Platz im Leben finden. Seine Stärken entdecken, Schwächen erkennen und akzeptieren. Selbständiges Arbeiten, sich Lernstoff selbst aneignen können, wird gefördert. Fundamentale Grundkenntnisse zu erlernen, die das gesamte weitere Leben in jeder Situation angewendet werden können. Eben Lernen fürs Leben. Lernen zum Leben. So könnte man die Tätigkeit der Schulen, die nach Maria Montessori und anderen Reformpädagogen unterrichten, kurz beschreiben.
Aus zahlreichen weiterführenden Höheren Schulen gibt es positive Rückmeldungen, dass die Schüler der Reformpädagogischen Mittelschule Feldkirchen durch ihre Selbstorganisation, ihre Wertschätzung, ihre Selbstbestimmtheit und ihre Courage positiv auffallen. Ihre soziale Souveränität macht sie ‚zuordenbar’ und zeigt, welche Schule sie zuvor besucht haben.

Zur Sache

Der Verein Hand in Hand arbeitet seit 2001 mit den Kindergartenpädagogen und Lehrern der Kindergruppe Mikiwa, Kinderinsel, VS Feldkirchen, Reformpädagogischen Neuen Mittelschule und Handelsakademie Feldkirchen, um die in Feldkirchen bestehende hohe Qualität der Ausbildung und Begleitung unserer Kinder – vor allem im sozialen Bereich – weiterhin auf höchstem Niveau zu halten.

17. Reformpädagogischer Bildungstag: 27. Jänner 2018 von 9 bis 13 Uhr, in der RNMS Reformpädagogische Neue Mittelschule in Feldkirchen, Schulhausgasse 5

Info: Angelika Senitza (Obfrau Hand in Hand), Tel. 0680 – 20 18 249

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