Am Ossiacher See
Fusion: Gerlitzen Bergbahnen & Ossiacher See Schifffahrt
- Die Fusion der Bergbahnen Gerlitzen Alpe & der Ossiacher See Schifffahrt soll neue touristische Synergien rund um den Ossiacher See schaffen.
- Foto: Adrian Hipp
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Die Gerlitzen Bergbahnen intensivieren das "Berg-See Erlebnis" und schaffen mit der Fusion der Bergbahnen Gerlitzen Alpe & Ossiacher See Schifffahrt neue touristische Synergien rund um den Ossiacher See.
OSSIACHER SEE. Das Steuer der traditionsreichen Ossiacher See Schifffahrt wird nach fast 70-jähriger Tätigkeit von der Familie Nageler an die Gerlitzen Bergbahnen übergeben. Damit wechselt das traditionsreiche Unternehmen nach fast 70-jähriger Tätigkeit der Familie Nageler seinen Besitzer und soll nun dank neuer Synergien und Perspektiven noch mehr Fahrt aufnehmen.
Region sichtbar machen
Im Fokus steht dabei das Ziel, die Stärken der Destination noch sichtbarer zu machen und diese in Zusammenarbeit mit den touristischen Partnern noch intensiver zu bündeln. Über vier Generationen hinweg entwickelte sich die Schifffahrt am Ossiacher See unter der Federführung der Familie Nagler zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Freizeit- und Tourismusangebote in der Region. Vergangene Woche erfolgte die Vertragsunterzeichnung für die Zusammenführung des Unternehmens mit den Gerlitzen Bergbahnen. "Wir sind der Familie Nageler und dem gesamten Team für ihr jahrzehntelanges Engagement und die wertvolle Arbeit, die sie für den Erlebnisraum Ossiacher See und die Region geleistet haben, aufrichtig dankbar“, so Manuel Kapeller-Hopfgartner, der neben seiner Aufgabe als Prokurist der Bergbahnen Gerlitzen Alpe ab sofort auch die Geschäfte der Schifffahrt leitet.
Fusion als große Chance
Die Fusion bringt zwei Betriebe mit langer Geschichte zusammen: die Gerlitzen Bergbahnen als traditionsreichstes Seilbahnunternehmen des Landes (Gründung 1928) und die Ossiacher See Schifffahrt der Familie Nageler, mit Wurzeln in den 1950er-Jahren. Für Kapeller-Hopfgartner steht fest, dass man weiterhin auf dem bestehenden Kurs aufbauen werde. "Der Linien- und Ausflugsbetrieb wird in bewährter Form weitergeführt, während gleichzeitig gezielt neue Impulse gesetzt werden, um die Schifffahrt langfristig zu stärken." Ziel sei es dabei, unter
anderem neue strategische Synergien zu schaffen. Dafür schaffe die Integration der Schifffahrt die optimale Basis. "Durch die Eingliederung der Schifffahrt entstehen kürzere Wege und gemeinsame Strukturen – das ermöglicht ein noch geschlosseneres Auftreten in den touristischen Märkten, wovon der gesamte Tourismus in der Region profitieren kann“, zeigt sich Kapeller-Hopfgartner überzeugt. Die Verbindung von See und Berg in einer Hand zu bündeln, ermöglicht es, das Angebot zielgerichtet weiterzuentwickeln
Destination Ossiacher See nachhaltig stärken
Die Gerlitzen Gruppe sieht im strategischen Schritt auch die große Chance, den Ossiacher See und seine geballte Kraft an Ausflugszielen noch besser zu bespielen. Denn laut „Hitliste“ der Kärnten Card liegen fünf der TOP-10-Ausflugsziele am Ossiacher See – so auch die Schifffahrt, die viele Ziele ohne zusätzliche Verkehrsmittel erreichbar macht. Bereits seit rund einem Jahr arbeitet man in der Arbeitsgruppe "Best of Kärnten" daran, diese Synergien in marktfähige Angebote zu übersetzen – etwa in kombinierte Erlebnisse rund um Affenberg, Adler Arena, Burg Landskron, Familywald, Schifffahrt und die Gerlitzen Alpe.
Ein zentraler Baustein davon ist der Verkehrsknotenpunkt in Annenheim in unmittelbarer Nähe zur Stadt Villach, wo sich Schiffsanlegestelle, Seilbahnstation, die ÖBB, Busbahnhof, Bundesstraße und Radinfrastruktur treffen und der durch die nahe Anbindung an den Knoten Villach (A10, A2, A11) perfekt erreichbar ist. "Diese außergewöhnliche Infrastruktur bietet beste Voraussetzungen, um den Ossiacher See als Erlebnisraum noch attraktiver zu gestalten. Zugleich ist der Knotenpunkt die Bühne für das „Berg-See-Stadt“-Konzept: Marketing und ertrieb werden gebündelt, Kombitickets und Packages vereinfacht, Umsteigezeiten optimiert – für Gäste bedeutet das: kurze Wege, klare Angebote, mehr Erlebnis.
Zusammenarbeit mit touristischen Partnern intensivieren
Die Gerlitzen Bergbahnen sehen in der Fusion auch eine Chance, die Zusammenarbeit mit allen touristischen Partnern rund um den See weiter auszubauen. Gemeinden, Betriebe, Tourismusverbände und andere Stakeholder sollen künftig noch enger eingebunden werden, um gemeinsame Projekte, nachhaltige Mobilitätslösungen und neue Kombiangebote zu entwickeln. Dafür sollen die Ergebnisse der Arbeitsgruppe "Best of Kärnten" schrittweise skaliert und im Markt sichtbarer gemacht werden. "Der Ossiacher See und die Gerlitzen Alpe gehören zusammen – das war schon immer so und wird auch in Zukunft so bleiben. Wir verstehen uns als verlässlichen Partner für die Region und möchten mit Leidenschaft, Innovationskraft und einem hohen Qualitätsanspruch die Erfolgsgeschichte der Schifffahrt fortschreiben. Bei aller Kontinuität setzen wir damit ein klares Aufbruchssignal: mehr Kooperation, mehr Einfachheit für Gäste und mehr Strahlkraft für die Region", sagt Markus Ramsbacher, der fortan als Prokurist der Schifffahrt für Marketing und Verkauf verantwortlich sein wird.
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