,The Boss‘ und die Krise

Bruce Springsteens neues Album ist eine zornige Anklage gegen Korruption und die Gier der Wall Street Banker
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  • Foto: Sony/Danny Clinch
  • hochgeladen von Vanessa Pichler

Im Rahmen der „Wrecking Ball“-Welttournee macht US-Superstar Bruce Springsteen nach seinem Konzert vor drei Jahren in Udine erneut in Friaul-Julisch-Venetien Station: am 11. Juni in Triest.
Seit Freitag ist Springsteens neues Studioalbum „Wrecking Ball“ („Abrissbirne“) im Handel, das „The Boss“ gemeinsam mit Ron Aniello produzierte. Die Aufnahmen begannen „als Folkalbum – nur meine Gitarre und mein Gesang“. Danach experimentierten die beiden mit Sounds und Loops und zeitgemäßen Irish-, Scottish- und Country-Folkklängen.
Den thematischen Grundstock, erklärt Springsteen, lieferte der Ausbruch der Finanzkrise 2008. Im Jahr darauf schrieb er den Song „We take care of our own“ („Wir kümmern uns (nur) um uns selbst“), den Opener des Albums. Der Song reflektiert die Frage, „warum nicht passiert ist, was hätte passieren müssen“. Warum die Menschen nicht aufschrien gegen „den Diebstahl, der sich gegen alles richtete, was die amerikanische Idee ausmacht“. „We take care ...“ werfe jene Fragen auf, die „der Rest des Albums zu beantworten versucht“.

Ein oft Missverstandener
Die Diskrepanz zwischen amerikanischem Traum und der Wirklichkeit habe ihn als Songschreiber immer schon beschäftigt, auch wenn er dabei in Kauf nehmen muss, missverstanden zu werden. „Meine Arbeit wird von den unterschiedlichen politischen Gruppen vereinnahmt“, da das Thema Patriotismus eben so oder so ausgelegt werden könne.

"The Boss" - Life:
Bruce Springsteen & The E-Street Band live: am 11. Juni, Stadio Nereo Rocco, Triest.
Karten: Event Ticketshop Klagenfurt, 0463/502538, www.eventticketshop.at;
sowie am 12. Juli, Wien, Ernst Happel Stadion.

Die „Wrecking Ball“-Tour ist die erste seit dem Tod von E-Street-Saxofonist Clarence Clemons (18. 6. 2011), mit dem Springsteen 40 Jahre lang befreundet war und musizierte. Den Verlust vergleicht Springsteen „mit dem Verlust von
etwas Elementarem, wie etwa Luft oder Regen“.

Autor: Christian Lehner

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