Kärnten für Italiener attraktiv

Italiener bevorzugen Österreich. Der Einlagensicherung sei Dank
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Die Sparkassen-Chefs beziehen Stellung zum Geschäft im und mit dem Ausland.

In Slowenien ist die Sparkasse auch stark vertreten – wie heftig sind die Auswirkungen der Krise dort für die Sparkasse?
SEMMELROCK-WERZER: Es ist sicher ein schwieriges Umfeld, die Wirtschaftsleistung dort schrumpft schon das dritte Mal in Folge. Andererseits das erste Mal seit Jahren ist der Absatz der Baugrundstoffe erstmals gestiegen – ein typischer Zyklusvorläufer.
HUBER: Fast die gesamte Bankbranche wird in Slowenien heuer Verluste machen. Ich gehe aber davon aus, dass der Markt wieder sehr interessant wird.

Sie sind aus dem italienischen Markt ausgestiegen – rechtzeitig?
SEMMELROCK-WERZER: Ja. Was geblieben ist, ist das Cross-Border-Geschäft. Was wir sehen, ist eine gesteigerte Attraktivität Kärntens für italienische Kunden. Es geht nicht allein um Steuerschonung, sondern um Sicherheit.
HUBER: Die österreichische Einlagensicherung ist ein wichtiger Anreiz für Italiener.

Welche Gefahren gehen von der Griechenland-Krise aus?
HUBER: Ein Konkurs ist nach wie vor nicht ausgeschlossen. Dies wäre keine Katastrophe.
SEMMELROCK-WERZER: Viele haben ihr Griechenland-Engagement bereits abgewertet. Der letzte Schritt, eine Insolvenz, wäre mehr psychologisch. Die Banken haben ihre Griechenland-Papier in den Bilanzen schon mindestens auf 30 Prozent abgewertet.
HUBER: Wir hatten nie griechische oder italienische Papiere.

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