E-Mobilität
Ladestationen für Elektroautos aus Kärnten boomen

Vincent Marbé (Geschäftsführer), Peter Pötzi (Unternehmensgründer/Innovationsleiter) und Susanne Palli (Geschäftsführerin)
  • Vincent Marbé (Geschäftsführer), Peter Pötzi (Unternehmensgründer/Innovationsleiter) und Susanne Palli (Geschäftsführerin)
  • Foto: go-e
  • hochgeladen von Isabella Frießnegg

Der Feldkirchner Ladetechnikspezialist go-e hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr annähernd verdreifacht.

FELDKIRCHEN. Ladestationen für E-Autos aus Österreich sind europaweit gefragt: Dem jungen Kärntner Ladetechnikspezialisten go-e gelang es im vergangenen Jahr seinen Umsatz annähernd zu verdreifachen. Damit einhergehend schuf das Unternehmen seit Anfang 2020 rund 50 neue Arbeitsplätze. Zudem vervielfachte sich die Produktionskapazität für die selbst entwickelten Ladestationen go-eCharger Home+ und Homefix am Standort Feldkirchen auf mehrere tausend Stück pro Monat.
Seit Kurzem führen Susanne Palli und Vincent Marbé, die beide bereits mehrere Jahre für go-e tätig sind, das Unternehmen als Geschäftsführer gemeinsam einzelvertretungsberechtigt, um go-e im Elektromobilitätsmarkt als starken europäischen Lösungsanbieter zu etablieren. Dabei unterstützen sie der Innovationsleiter und Unternehmensgründer Peter Pötzi sowie ein Team von rund 80 Mitarbeitern.

Export in 20 Länder

go-e wurde 2015 zunächst aus der Idee eines selbst entwickelten Fahrradnachrüstmotors gegründet. Zwei Jahre später präsentierte go-e eine erste smarte Ladelösung für Elektroautos. Geschäftsführerin Susanne Palli kennt das Unternehmen als erste Angestellte noch aus einer Zeit, in der die Firma auf der Fläche einer Garage agierte. Mittlerweile sind es fast die Ausmaße eines halben Fußballfeldes: "Wir sind jedem Einzelnen, der go-e in den letzten Jahren das Vertrauen geschenkt hat, sehr dankbar. Unsere Kunden ebenso wie unsere engagierten Mitarbeiter haben die Erfolgsgeschichte von go-e erst möglich gemacht." go-e exportiert intelligente Ladestationen sowie passendes Zubehör mittlerweile in rund 20 europäische Länder. In Österreich und Deutschland ist das Unternehmen mit einem Vertriebsnetzwerk von rund 1.000 eigenständigen Partnern, Händlern und Fachbetrieben stark aufgestellt.

Bedarf früh erkannt

"go-e befindet sich immer noch am Beginn eines exponentiellen Wachstums. Auch in diesem Jahr streben wir eine Verdreifachung im Umsatz an. Um die Marktposition in weiteren europäischen Ländern auszubauen, investieren wir vor allem in den Aufbau von Markenbekanntheit, qualitativ hochwertige Produkte und die Erweiterung unseres Teams durch High Potentials", hebt Susanne Palli hervor, welche insbesondere die Unternehmensbereiche Personal, Finanzen, Verwaltung, Sales und Marketing verantwortet.
Laut Umfragen denken immer mehr Menschen über den Kauf eines Elektroautos nach. Im Fuhrpark von go-e befinden sich bereits seit 2016 nur noch reine Elektroautos. Unternehmensgründer Peter Pötzi erkannte schon früh, was den Elektroautofahrern wichtig sein dürfte: "Wir wollten mit dem ersten go-eCharger im Jahr 2017 eine Ladebox erschaffen, die alle gewünschten Kundenfeatures zu einem fairen Preis vereint. Überzeugt hat unser einfaches Konzept: Eine kompakte, updatefähige, intelligente Ladestationen mit High-End-Funktionsumfang für zu Hause, unterwegs oder den Arbeitsplatz zu einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis."
Der go-eCharger ermöglicht es mit individuell festlegbarer Leistung von bis zu 11 bzw. 22 kW alle in Europa zugelassenen Elektroautos zu laden. Die Ladestationen sind als rein stationäre und mobil verwendbare Wallboxen erhältlich. Sie sind Plug & Play-fähig und erlauben mit serienmäßigen WLAN, RFID-Lesegerät, kostenloser App und offener API-Schnittstelle Zusatzfunktionen.

Expansion geht von der Tiebelstadt aus

Die go-e GmbH wurde im Jahr 2015 im Rahmen eines Kickstarter-Projekts für den selbst entwickelten Fahrradmotor ONwheel in Feldkirchen, Kärnten, Österreich gegründet. Mit diesem ließ sich in einfachster Weise ein Standardfahrrad elektrisch nachrüsten.

International etabliert

Zwei Jahre später stellte das Start-up mit dem go-eCharger seine erste smarte Ladestation für Elektroautos vor. Das Unternehmen mit derzeit rund 80 Mitarbeitern hat sich seitdem zu einem international etablierten Anbieter für die Herstellung und den Vertrieb von Zubehör für die e-Mobilität entwickelt, insbesondere von intelligenten AC-Ladestationen für Elektroautos mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW.

Wachsendes Netzwerk

Zudem ist go-e als OEM-Entwicklungspartner sowie OEM-Produzent tätig und bietet die eigenen Produkte als White Label an. Kunden erhalten Ladetechnik von go-e derzeit in 20 europäischen Ländern über ein stetig wachsendes Netzwerk von rund 1.000 Partnern, Händlern und Fachbetrieben. go-e verpflichtet sich den Werten innovative Entwicklung, nachhaltiger Umgang mit der Umwelt und soziale Kompetenz im Umgang mit Mitarbeitern, Partnern und Kunden.
Die Produktion erfolgt möglichst nachhaltig am österreichischen Unternehmensstandort in Feldkirchen. Zusätzlich baut go-e in Berlin einen weiteren, zusätzlichen Entwicklungsstandort auf.

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