Simonhöhe: 136.000 Euro für Beschneiungsanlage

Simonhöhe: Die neue Beschneiungsanlage soll den Skibetrieb sichern
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  • Foto: Cernic
  • hochgeladen von Isabella Frießnegg

SIMONHÖHE. Schon Herbst im 2016 hat das Land einen neuen Fördertopf geöffnet. Mit der Maßnahme „Berg-Infrastruktur“ sollen vor allem die Familienskigebiete in Kärnten erhalten werden. „Sie sind die Voraussetzung dafür, dass die großen Skigebiete überhaupt existieren. Denn in den kleinen Gebieten lernen die Kinder das Skifahren, die Freude am Wintersport“, begründet LR Christian Benger die Förderaktion. Die schneearmen Winter, die damit verbundene ausbleibende Frequenz und die steigenden Kosten durch den "Schnee aus der Steckdose" machen die Unterstützung notwendig. „Wir bekennen und dazu, die regionalen Skigebiete zu erhalten und zu unterstützen. Das ist eine standort- und gesellschaftspolitische Frage“, so Benger weiter.

Wichtiger Skiberg

Das erste Projekt, das aus dem Berg-Infrastrukturtopf gefördert und umgesetzt wird, ist der Ausbau der Beschneiungsanlage Simonhöhe. „Ohne Kunstschnee geht heute einfach gar nichts. Vor allem in dieser Höhe ist man von der Schneeproduktion abhängig“, erklärt Benger. Die Simonhöhe verfügt über sieben Schlepplifte und einen Babylift und gilt als das „Einsteiger-Skigebiet“, als Ausbildungs- und Trainingsskigebiet, schlechthin. Die Simonhöhe gehört, laut der Zeitschrift „Sportaktiv“, sogar zu den "Top 10" Kinderskibergen Österreichs.
Rund 3.000 Kinder lernen dort im Jahr das Skifahren. Die St. Urbaner Schilift GmbH. ist zu 93,3 % im Gemeindeeigentum.

Kosten sparen

Jetzt hat man sich entschlossen, zu investieren. 136.000 Euro fließen in eine neue Beschneiungsanlage. Das Land steht mit 68.000 Euro bei. Das Wasser wird in zu errichtenden Kühltürmen auf ca. 1 Grad Celsius abgekühlt, womit Strom- und Personalkosten reduziert werden können. Die Gemeinde rechnet mit rund 20.000 Euro Ersparnis pro Jahr. Auch die Gemeinde Liebenfels unterstützt dieses Projekt mit weiteren 1.000 Euro.
In Summe liegen für den Berg-Infrastrukturtopf bereits 12 Anträge vor. Die geplante Gesamtinvestition würde sich auf 4,7 Mio. Euro belaufen, wenn alle Projekte genehmigt werden können. Im Topf liegen 500.000 Euro für die Unterstützung bereit

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