Spatenstich für den Umbau am Pius-Parsch-Platz

Da staubt's: Bezirksvorsteher Georg Papai und Planungsstadträtin Maria Vassilakou legten sich beim Spatenstich am Pius-Parsch-Platz ordentlich ins Zeug.
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  • hochgeladen von Mathias Kautzky

FLORIDSDORF. Die 12 Apostel der Kirche am Pius-Parsch-Platz blickten neugierig auf das geschäftige Treiben tief unter ihnen, denn endlich war es soweit: Bezirksvorsteher Georg Papai und Planungsstadträtin Maria Vassilakou, zelebrierten den Spatenstich für den Pius-Parsch-Platz Neu.

„Der Umbau des Pius-Parsch-Platzes wird ein Meilenstein in Sachen Aufenthaltsqualität im Bezirkszentrum von Floridsdorf“, ist sich Bezirksvorsteher Papai sicher. Unter enger Einbeziehung der lokalen Bevölkerung und Wirtschaftstreibenden wurden im Bezirkszentrum von Floridsdorf von Bezirksvorsteher Georg Papai in den letzten Jahren  zahlreiche Projekte und Aufwertungsmaßnahmen ins Leben gerufen, um die Wohnqualität zu verbessern und den öffentlichen Raum attraktiver zu gestalten. Auch private Investoren finden zunehmend Interesse, an diesem Aufschwung mitzuwirken.

Was lange währt, wird endlich gut, sagen die Anrainer rund um dem Ploridsdorfer Spitz mit Recht. Dauern die Bauarbeiten für die komplette Umgestaltung doch schon einige Jahre. Begonnen hatte alles mit 70 neuen Wohnungen im Woolworth-Gebäude, das dank Wasserwärmepumpe und Photovoltaikanlage den ökologischen Niedrigenergiestandard erreicht.

Historische Chance

Durch den privaten Wohnbau samt Tiefgarage ergibt sich die historische Chance, dem angrenzenden Pius-Parsch-Platz neu zu gestalten. Im Zuge einer Bürgerinformationsveranstaltung Ende 2017 wurde das Projekt von Bezirksvorsteher Georg Papai der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei wurden viele Anregungen und Ideen gesammelt, die nun in die Oberflächengestaltung einfließen werden:

„Immer mehr Wienerinnen und Wiener wollen ihre freie Zeit im Freien verbringen. Dafür braucht es entsprechend gestaltete Plätze“, so Maria Vassilakou. Zur Auflockerung des ansonsten recht betongrauen Grätzels ist viel Grün geplant, das auch die Extremtemperaturen im Sommer dämpfen soll. Zusätzliches Highlight wird ein tagsüber betriebenes Wasserspiel samt Sitzgelegenheiten rundherum sein. Inmitten der brodelnden Einkaufsstraßen-Atmosphäre im Floridsdorfer Bezirkszentrum soll es als Ruhepol mit hoher Aufenthaltsqualität dienen.

Zeit war's ja - sorgte doch der Abriss samt Neubau des ehemaligen Woolworth-Gebäudes  schon seit 2015 für Anrainerbeschwerden: "Wir verstehen ja, dass der Abriss sein muss" lautete zwar der Grundtenor rund um den Pius-Parsch-Platz, wo man allerdings wochenlang mit dem Lärm und Staub der Abrissbagger leben musste. "Schrecklich war das, sogar in den siebenten Stock ist der Staub hinauf gekommen. Kaum hab' ich meinen Balkon sauber gewischt, war er schon wieder staubig", beklagt Maria Schutzki, die den Spatenstich vom Bauzaun aus verfolgt. "Ein Wasserspiel kommt da her? Das haben wir uns verdient, nach den jahrelangen Bauarbeiten!" erklärt ein älterer Herr, der auch in der Nähre wohnt.

Fertigstellung noch 2018

Am Umbau, der insgesamt zwei Millionen Euro kostet, sind die Magistratsabteilungen 19, 28, 33, 34 und 42 beteiligt. Der Großteil der Kosten wird aus dem Bezirksbudget getragen (Kostenschlüssel Bezirk: 60%, Stadt: 40%). Die Bauzeit wird ca. 6 bis 8 Monate dauern, also kann die Fertigstellung noch in diesem Jahr erfolgen.

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