Notärzte im Bezirk: 2.671 Einsätze im Jahr 2017

Wo: Österr. Rotes Kreuz, Bezirksstelle Gänserndorf, Henri-Dunant-Straße 1, 2230 Gänserndorf auf Karte anzeigen

Im vergangenen Jahr wurden die beiden Rotkreuz-Notarztstützpunkte in Gänserndorf und Groß-Enzersdorf erfolgreich auf das neue und flexiblere Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) umgestellt. In Gänserndorf wurde damit auch der Notarztwagen abgelöst.

Ein Blick auf die Einsatzzahlen des Jahres 2017 zeigt, dass die Notarztfahrzeugezusammen 2.671 Einsätze bewältigt haben (Gänserndorf: 1.522, Groß-Enzersdorf: 1.149). Das entspricht auch einer leichten Steigerung gegenüber dem Jahr 2016. Die meisten Einsätze wurden für internistische Notfälle gefahren, gefolgt von neurologischen Notfällen sowie Unfällen im Straßenverkehr.

Die beiden Notarzteinsatzfahrzeuge ergänzen sich im täglichen Notfallbetrieb sehr gut. „Im Bezirk Gänserndorf leben mittlerweile über 100.000 Menschen auf einer Fläche von rund 1.270 Quadratkilometern. Es ist daher naheliegend, dass wir einander bei zeitgleichen Notfallereignissen immer wieder aushelfen. Beide NEF-Teams schaffen somit eine gute Basis für die notfallmedizinische Versorgung der Menschen im Bezirk“, so die ärztlichen Stützpunktleiter Dr. Christoph Schulczi (Gänserndorf) und Dr. Berndt Schreiner (Groß-Enzersdorf).

Die Notarzteinsatzfahrzeuge sind mit einem Notarzt und einem Notfallsanitäter (Einsatzfahrer) besetzt und stehen 7 Tage die Woche rund um die Uhr für Notfälle im Bezirk Gänserndorf bereit. Das NEF-Team begutachtet oder erstversorgt den Patienten/die Patientin – der Transport selbst kann in den meisten Fällen mit einem anderen Rettungsmittel durchgeführt werden. Im Falle einer erforderlichen Notarztbegleitung steigt der Notarzt in den Rettungswagen zu.

Um in Zukunft die Notarzteinsatzfahrzeuge weiter zu optimieren, werden derzeit übrigens landesweit, so auch im Bezirk Gänserndorf, weitere Fahrzeugtypen getestet.

Bild (v.l.): Die beiden Notarzteinsatzfahrzeuge zusammen mit den ärztlichen Stützpunktleitern Dr. Christoph Schulczi und Dr. Berndt Schreiner.

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